Vorrede. IX
besorgten Anhange hier mit aufgenommen wor⸗ den sind, wo man sie also kuͤnftig zu suchen hat. Wobei ich versichert zu seyn glaube, daß man nicht leicht auch nur ein einziges altes gutes Lied vermissen, dagegen aber viele, ich darf es wohl sagen, sehr gute Gesaͤnge finden wird. Es ist zwar dadurch das Buch staͤrker worden als es geschehen seyn wuͤrde, wenn ich ganz freie Hand gehabt haͤtte. Inzwi⸗ schen ist es dennoch schwaͤcher, nicht nur als die Hirtische, sondern auch selbst als die Hof⸗ mannische Ausgabe, ob es gleich gerade so vie⸗ le Lieder enthaͤlt, als diese. Auf solche Weise ist es noch immer das alte Gesangbuch, in⸗ dem es alle die alten, bis her gewoͤhnlichen Lie⸗ der, sogar in ihren Nummern, enthaͤlt; wie⸗ wohl man es auch in sofern als ein neues an⸗ sehen koͤnnte, weil es so viele neue Gesaͤnge in sich fasset, die leicht ein eignes Gesangbuch ausmachen moͤchten. Diese kann man voritzt zur Privatandacht gebrauchen, wozu man, wie ich hoffe, hierinne reiche Veranlassung
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