n, sit⸗ „nicht reiben, ꝛigenen Harkeit, lehren Lehre,
thun
Lohnes digen,
Gutes
.V. A.
Die Haus⸗Tafel.
ein Urtheil empfangen. enn sie traͤgt das Schwert nicht umsonst, sie ist Gottes Dienerin, eine Raͤcherin zur Strafe Über den, der Boͤses thut, Roͤm. 15. V. I. 2. 5.
Von den Unterthanen.
ebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist,
Matth. 22. V. 21.
So seyd nun aus Noth unterthan, nicht allein um der Strafe wil⸗ len, sondern auch um des Gewissens willen. Deshalben muͤsset ihr auch Steuer geben; denn sie sind Gottes Diener, die solchen Schutz sollen handhaben. So gebet nun jedermann, was ihr schuldig seyd: Schoß, dem der Schoß gebühret, Zoll, dem Zoll gebuͤhrt, Furcht, dem die Furcht gebuͤhrt, Ehre, dem die Ehre gebuͤhrt, Roͤm. 15. V. B. 6. 7.
So ermahne ich nun, daß man vor allen Dingen zuerst thue Bitte, Gebet, Fuͤrbitte und Danksagung fuͤr alle Menschen, fur die Könige und fuͤr alle Obrigkeit, auf daß wir ein ruhiges und stilles Leben fuͤhren moͤgen, in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit, denn solches ist gut, dazu auch angenehm vor Gott, unserm Heiland, 1 Tim. 2. V. I. 2. 5.
Erinnere sie, daß sie den Fuͤrsten und der Obrigkeit unterthan und gehorsam seyn, Tit. 8. V. I.
Seyd unterthan aller menschlichen Ordnung um des Herrn willen, es sey dem Koͤnige, als dem Obersten, oder den Hauptleuten, als den Gesandten von ihm zur Rache uͤber die Uebelthaͤter und zum Lobe der Frommen, 1. Petr. 2, 15. 14.
ö Den Ehemännern. Ihr Maͤnner wohnet bei euren Weibern mit Vernunft, und gebet dem Iweiblichen, als dem schwaͤchsten Werkzeug, seine Ehre, als Miterben der Gnade des Lebens, auf daß euer Gebet nicht verhindert werde, 1 Petr. 5. V. 7. Und seyd nicht bitter gegen sie, Col. 5. V. 19. Den Ehefrauen.
Di Weiber seien unterthan ihren Maͤnnern, als dem Herrn, wie
Sara Abraham gehorsam war, und hieß ihn Herr, deren Toͤchter ihr worden seyd, so ihr wohl thut, und nicht so schuͤchtern seyd, Petr. 5,6.
Den Eltern.
hr Vater, reitzet eure Kinder nicht zum Zorn, daß sie nicht scheu
werden, sondern ziehet sie auf in der Zucht und Vermahnung zum Herrn, Ephes. 6, 4.
Den Kindern. Thr Kinder seyd gehorsam euren Eltern in dem Herrn, denn das ist bil⸗ 4. ligz ehre Vater und Mutter, das ist das erste Gebot, das Verheißung 2. 1.2 daß dirs wohlgehe, und du lange lebest auf Erden, Eph. G. . 2. 5.
Den Knechten, Mägden, Tagelöhnern und Arbeitern.
hr Knechte seyd gehorsam euren leiblichen Herren, mit Furcht und Zittern in Einfaͤltigkeit eures Herzens, als Ehristo. Nicht mit Dienst allein vor Augen, als den Menschen zu gefallen, sondern als die Knechte Christi. Daß ihr solchen Willen Gottes thut von Herzen mit gutem Willen. Lasset euch duͤnken, daß ihr dem Herrn dienet und nicht den Menschen, und wisset, was ein jeglicher Gutes thun wird, das wird er 0.7. Herrn empfangen, er sey Knecht oder Freier, Eph. 6, V. 5. *— 5
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