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Neues Gesangbuch für die evangelisch-lutherischen Gemeinden in den kurfürstlich-hessischen Landen : [nebst] Evangelien und Episteln auf alle Sonn- und Festtage [und] Der kleine Catechismus Herrn D. M. Luthers
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14 Die Haus ⸗Tafel.

ö err Gott, himmlischer Vater, segne uns und diese deine Gaben, die wir von deiner milden Guͤte zu uns nehmen, durch Jesum Chri⸗ stum, unsern Herrn, Amen.

Gebet nach dem Essen. ä

D.n dem Herrn, denn er ist freundlich, und seine Guͤte waͤhret ewiglich, der allem Fleisch seine Speise giebt, den jungen Raben, die ihn anrufen. Er hat nicht Lust an der Staͤrke des Rosses, noch Gefallen an jemandes Beinen, der Herr hat Wohlgefallen an denen, die ihn fuͤrchten, und auf seine Gebote warten. Vater unser ꝛc

ir danken dir, Herr Gott himmlischer Vater, durch Jesum Chri⸗ stum, unsern Herrn, fuͤr alle deine Gaben und Wohlthaten, der du lebest und regierest in Ewigkeit. Amen.

Die Haus⸗Tafel.

Den Bischöffen, Pfarrherren und Predigern. Eir Bischoff soll unstraͤflich seyn, eines Weibes Mann, nuͤchtern, sit⸗ tig, maͤßig, gastfrey, lehrhaftig, als ein Haushalter Gottes, nicht ein Weinsaͤuffer, nicht haͤßig, nicht unehrliche Handthierung treiben, sondern gelinde, nicht haderhaftig, nicht geitzig, der seinem eigenen Hause wohl fuͤrstehe, der gehorsame Kinder habe, mit aller Ehrbarkeit, nicht ein Neuling, der ob dem Worte halte, das gewiß ist, und lehren kann, auf daß er maͤchtig seyz zu ermahnen, durch die heilsame Lehre,

und zu strafen die Widersprecher, 1 Tim. 15. V. 2. Tit. 1, 6.

Was die Zuhörer ihren Lehrern und Seelsorgern zu thun schuldig sind.

sset und trinket, was sie haben, denn ein Arbeiter ist seines Lohnes

werth, Luc. 10. V. 7.

Der Herr hat besohlen, daß die, so das Evangelium verkündigen, sollen sich vom Evangelio naͤhren, 1 Cor. 9. V. 11.

Der unterrichtet wird mit dem Wort, der theile mit allerley Gutes dem, der ihn unterrichtet: Irret euch nicht, Gott laͤßt sich nicht spot⸗ ten, Gal. 6. V. 6. 7.

Die Aeltesten, die wohl fuͤrstehen, die halte man zweyfacher Ehren werth, sonderlich die da arbeiten im Wort und in der Lehre. Denn es spricht die Schrift: Du sollst dem Ochsen, der da drischet, das Maul nicht verbinden, 1 Tim. 5. V. 17. 18. aus dem 3. B. Mos. am 23. V.A.

Wir bitten euch, lieben Bruͤder, daß ihr erkennet, die an euch arbeiten und euch fuͤrstehen in dem Herrn, und euch verinahnen, habt sie desto lieber um ihres Werks willen, und seyd friedsam mit ihnen⸗ 1 Thessal. 5, 12. 15.

Gehorchet euren Lehrern, und folgt ihnen, denn sie wachen uͤber eure Seelen, als die da Rechenschaft dafuͤr geben sollen, auf daß sie es mit Freuden thun und nicht mit Seufzen, denn das ist euch nicht gut, Hebr. 15. V. 17.

Von weltlicher Obrigkeit.

edermann sey unterthan der Obrigkeit, die Gewalt uͤber ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit ohne von Gott. Wo aber Obrigkeit ist,

die ist von Gott geordnet. Wer sich nun wider die Obrigkeit setzet, der

widerstrebet Gottes Ordnung: Die aber widerstreben, werden uͤber sich

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es sey! Gesand Fromn

Ahr!

wei der Gr 1Petr