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Neues Gesangbuch für die evangelisch-lutherischen Gemeinden in den kurfürstlich-hessischen Landen : [nebst] Evangelien und Episteln auf alle Sonn- und Festtage [und] Der kleine Catechismus Herrn D. M. Luthers
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und mehr Aus hocherfreuter seelen Vor deinem volk und aller welt, So lang' ich leb', erzählen.

Mel. Nun ruhen alle wälder ꝛc.

nallen meinen thaten Laß ich 48. J dich, höchster, rathen, Der alles kann und hat. Du mußt in allen dingen, Soll etwas mir gelingen, Mein helfer seyn mit rath und that.

2. Nichts hilft mein banges sorgen Vom abend bis am morgen; Nichts meine ungeduld. Du magsts mit mei⸗ nen sachen Nach deinem willen machen: Ich traue deiner vaterhuld.

3. Es kann mir nichts geschehen, Als was dein rath ersehen, Und für mich nützlich hält. Ich nehm' es, wie du's giebest; Was du von mir beliebest, Das hab' ich völlig auch erwählt.

4. Ich traue deiner gnade, Die mich auf deinem pfade Vor allem übel schützt. Leb' ich nach deinen sätzen, So wird mich nichts verletzen, Nichts fehlen, was mir wirklich nützt.

5. Laß mich nur meiner sünden Vor dir vergebung finden, Und tilge meine schuld! Zum heiligungsgeschäfte Ver⸗ leih mir muth und kräfte, Und habe dann mit mir geduld.

6. Leg' ich zum schlaf mich nieder Weckt mich der morgen wieder Zu mei⸗ nes lebens pflicht; Irr' ich auf finstern wegen, Geh' ich dem leid entgegen, So giebt dein wort mir trost und licht.

7. An das, was du beschlossen, Will ich ganz unverdrossen, Mit froher hoff⸗ nung, gehn. Kein unfall unter allen Wird je zu schwer mir fallen; Mit dir werd' ich ihn überstehn. ö

8. Dir hab' ich mich ergeben, Zu sterben und zu leben, Wie es dein wink gebeut; Es sey mein end' ver⸗ borgen, Es komm' heut oder morgen, Du weißt dazu die beste zeit.

9. So sey nun, seele, seine, Und traue

dem alleine, Der dich geschaffen hat! Es

6) Von den Engeln.

Mel. Nun ruhen alle wälder ꝛc. u herr der seraphinen! 51. D Dem tausend engel die⸗ nen, Und zu gebote stehn; Gott, aller

Erste Abtheilung.

gehe, wie es gehe! Dein vater in Aschaarz höhe Weiß doch zu allen sachen rah eschütze Mel. Vor deinen thron tret' ꝛc. beistand 49 Mein auge sieht, o gu Z. De 388 nach dir; Von deim So laß throne hilf du mir! Mein heil kömm rer heili nur von deiner macht, Die diese mAeben, hervorgebracht. So mac 2. Getrost, mein herz! mein treuer 4. S Schafft, daß mein fuß nicht glei Laß ihn wird; Der mich behütet, schlumm heilig, re nicht, In finsterniß ist er mein lih Nein, w 3. Kein übel sey mir fürchterth so wie f Denn gottes rechte schützet milgn Durch seine treue vaterhand Wi Kein är was mir schadet, abgewandt. behutsar 4. Sein schutz gewährt mir sicherhl leben X Sein trost füllt mich mit freudigtl Denn d Er leitet mich auf ebner bahn, UIo. e nimmt mich einst zu ehren an. So füh 5. Herr! segne und behüte miumgang Du bist mein heil, ich hoff' auf di 2 ö Dein segen solg' aus dieser zeit Y ir un bis in jene ewigkeit. Me Mel. Befiehl du deine wege ze.

immt gott, dem wir 6

50. N nanen, Nicht unst5 werks sich an: will er das haus u Sonder bauen, Vergebens baut man dan Warmt Will er die Stadt nicht schützen, L diese ge groß durch rath und macht, W. 0 wird der wächter nützen? Umshh Stärke ist's, daß er wacht. mich m

2. Was hilfts, daß spät und sih sc0 Ihr eßt voll traurigkeit Das bi lind 5 der sorg und mühe, Und häust el 6 gram und leid? Was nützt der bas Dich summer, Da gott dem, der ihn lich dein1 Was er hat, wie im schlummer U welt be unerwartet giebt? e

3. Weil denn an deinem segt 4 H. Wie niemand läugnen kann, O goh im him: so viel gelegen: So segne du Mstets da dann. Laß deines sohnes segen D sam w. seele recht erfreu'n, So wird auf un sern wegen Gewiß auch segen sest

geisterkönig! Ich binzwar viel zu wenh

Um deinen ruhm recht zu erhöhen 54. 2. Doch preis ich deine güte Merheber

dankbarem gemüthe Für deiner engi