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Neues Gesangbuch für die evangelisch-lutherischen Gemeinden in den kurfürstlich-hessischen Landen : [nebst] Evangelien und Episteln auf alle Sonn- und Festtage [und] Der kleine Catechismus Herrn D. M. Luthers
Entstehung
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Mein he Wer hat mit göttlich milber hand, meine u Den erdkreis ausgeschmückt?

ber bring 4. Wer kleidet hügel, thal und au, zu. Und ziert mit pracht den hain? hrone D Tränkt sie mit regen und mit thau? ichem zun Und giebt der saat gedeihn? Üt. Wen 5. Wer führt die sonn' in ihrer ann straf pracht Mit jedem tag uns zu? Wer st, und fspricht zum mond in dunkler nacht: 9, o goth Den menschen leuchte du! erichte Ii 6. Wer krönt mit segen jedes jahr, inem ang Daß unser herz sich freut? Wer lie⸗ esteht. Iubet uns unwandelbar, Auch wann ereut nol sein donner dreut?

ürd nie e. 7. Wer sichert uns vor der gefahr, ewig got Die uns von ferne droht? Wer ret⸗ ind liebef tet, oft so wunderbar Aus gegen⸗ Du wäg wärt'ger noth?

heilos deh8. Herr, unser herrscher, nur von ind steige dir Fließt alles heil uns zu. Dein Und jede volk, dein eigenthum sind wir, Und heiligkel unser gott bist du!

rmen, Ei. 9. Wie groß ist deine huld und treu! trau'n au

u zähltest unser haar, Stehst uns all⸗ nen unfal gegenwärtig bei In jeglicher gefahr. sie weinen. 10. Uns sünder trägst du mit ge⸗ rth. Dui duld, Lehrst uns durch deinen geist, der deinn Und reut uns recht der fünden schuld So siehst du's und verzeihst.

eiset, Ven 11. Ja, deine güte reicht so weit, sich g0l So weit die wolken ziehn; Der junge sagt, häll rab', erbarmer, schreit Zu dir: du t Nach di nähsest n. o

wann. 12. Und rührte dich, o menschen⸗ r wuth. sreund, Nicht eines ehristen schmerze ig: schan Die stille zähre, die er weint, Bemerkt

Bu biste⸗ dein vaterherz. k auch selhs 13. Weh dem, der, herr, an dir nen leiden verzagt, Und seine zuversicht Auf d über dich menschen setzt, und heidnisch sagt: nen ruhm. Gott achtet unsrer nicht!

14. Er liebt dich mehr, als du ver⸗

stehst; Ist, seele, dir nicht fern, Und eilt zu helfen, eh' du flehst. Ver⸗ traue gern dem herrn! 15. Er schaut herab von seiner h' Auf den, der niedrig ist. Er⸗ hebe dich, unsterbliche, Zu ihm, von dem du bist.

16. Lobsing' ihm, bet' ihn ewig an Mit frommer zuversicht. Wie viel hat er an dir gethan! Vergiß es, seele, nicht.

rz ꝛc. ner seelen herr, hoch unkerfüllter

der staub, gedenkst!

aben wir, enkst?

el ausge⸗ entzückt?

5. Von der Vorsehung Gottes.

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Mel. In dich hab' ich gehoffet ꝛc.

Ich weiß, mein Gott, daß 47. 24. all' mein thun Auf dei⸗ nem willen muß beruhn, Von dir

kommt glück und segen; Was du

regierst und fördern willst, seinem ziel entgegen.

. Es steht in keines menschen macht, Daß das gescheh, was er bedacht, Und er sich dessen freue; Dein segen, höchster, macht's allein, Daß menschenrath gedeihe.

3. Oft denken wir mit sicherm muth, Dies oder jenes sey uns gut, Und ist doch weit gefehlet; Oft sehn wir auch für schädlich an, Was doch dein rath erwählet.

4. Drum gieb mir weisheit aus der höh, Mein vater, daß ich nicht

Geht

besteh Auf meinem eigenwillen; Sey du mein licht und lehre mich Nur

deinen rath erfüllen. 5. Was dir gefällt, gefall auch mir, Zufrieden sey mein herz mit dir Bei allen

deinen wegen; Und, was dir misfällt,

laß mich nie In meiner seele hegen.

6. Tritt du zu mir und mache leicht, Was mir sonst fast unmöglich däucht. Reichst du mir deine hände, So kömmt, was angefangen ist, Gewiß zum guten ende.

7. Ist gleich der anfang etwas schwer, Und muß ich gleich ins tiefe meer Der bittern leiden treten: So stärke mich der glaub' an dich Und ein trostvolles beten.

8. Wer christlich betet, dir ver⸗ traut, Wird alles das, wovor ihn graut, Mit tapferm muth bezwingen. Du heißest seine sorgen fliehn, Hilfst ihm den sieg erringen.

9. Zwar rauh ist oft der tugend pfad, Den uns dein wort gewiesen hat; Doch, wer ihn muthig gehet, Wird endlich, herr, durch deinen geist Zu steter wonn' erhöhet.

10. Du bist mein vater, ich dein kind; Was ich bei mir nicht hab' und find', Hast du in voller gnüge. So hilf nun, daß ich meinen stand Wohl halt' und herrlich siege.

11. Dein sey, gott, aller ruhm

und ehr: Ich will dein thun je mehr