26 Erste Abtheilung.
Und selbst des segens quelle bist, Aus welcher alle wohlthat fließt!
9. Bei deiner gaben überfluß Er⸗ halt mich mäßig im genuß; Bewahr' mich in der dürftigkeit Vor schmach und unzufriedenheit. Du nährst mich immer; preis und dank Bring' ich dir, gott, mein lebenlang.
Mel. Von gott will ich nicht ꝛe.
44 ott, der an allen enden 2 Unzählig gutes thut, Du bist's, in dessen händen Mein ganzes schicksal ruht; Der für die übungszeit Mir jeden meiner tage, Mein glück und meine plage Be⸗ stimmt von ewigkeit.
2. Da ich noch ganz verborgen Im mutterleibe lag, Da wachte schon dein sorgen; Ach! vater, wie vermag Mein dürftiger verstand Das gute zu erheben, Das du in meinem leben Mir huldreich zugewandt!
3. Du bist schon treu im lieben, Noch eh' wir sind, und hast Nie lust uns zu betrüben; Und, drückt uns müh' und last, So bleibst du mit⸗ leidsvoll; Hilfst liebreich deinen kin⸗ dern Sie tragen und vermindern; Beförderst stets ihr wohl.
4. Stets hat in meinem leben Mir dieses trostes licht Von neuem kraft gegeben, Und frohe zuversicht. Wenn ich bekümmert war: So seufz't ich und war stille, Und dein stets guter wille Entriß mich der gefahr.
5. Dein name sey gepriesen, Der jederzeit an mir So herrlich sich er⸗ wiesen. dir, Du retter aus gefahr! Ein schuldig opfer bringen, Von deiner güte singen Jetzund und immerdar.
6. Du hast mir wohlgerathen, Und lauter guts gethan; Daß deiner liebe thaten Ich nicht g'nug rühmen kann. Hilf, vater, daß ich dort Verklärt und ganz vollkommen, Mit allen dei⸗ nen frommen, Dir danke immerfort.
Mel. Befsiehl du deine wege ꝛc.
45 ott, meine ganze seele * Macht deinen ruhm be⸗
kannt. Dir dank' ich und erzähle Unw.-Sibl.
Mein herz und mund soll
Die wunder deiner hand. Mein hei Wer ha ist froh; ich singe: Herr, meine l Den eid bist du! Dir, dem ich lieder bring„ K. We Dir jauchz' ich, höchster, zu. Und zie 2. Du bist auf deinem throne Di Tränkt richter aller welt, Der jeglichem zu Und giel lohne Das rechte urtheil fällt. Wen 5.—3 dich die sünder schmähen, Dann straf pracht X du ihren spott; Du sprichst, und spricht z vergehen Vor deinem hauch, o goh Den mie⸗ 3. Du, herr, hast zum gerichte I 6. We deinen thron erhöht. Vor deinem ang. Daß un sichte Bleibt nicht, wer widersteht. I bet uns kühnen sünder zittert: Bereut nol sein don euern spott! Sein thron wird nie en. Wi schüttert; Der herr bleibt ewig got Bie uns 4. Du, herr, regierst und liebes tet, oft Was ungerecht ist, nicht. Du wäß wärt'ger die welt und übest Partheilos del 8. He gericht. Die waage finkt und steigt dir Flie Wie dein gesetz gebeut; Und jedt volk, de land bezeuget, Gott, deine heiligke unser 5. Du bist ein fels der armen, Eh H. ‚ fels in jeder noth. Sie trau'n ah Du zah! dein erbarmen, Wenn ihnen unfal gegenwe droht. Die thränen, die sie weinen 2— 0 Sind' dir bekannt und werth. Di duld gott, versäumest keinen, der deing Und—7 schutz begehrt. 11. 6. Ihr kinder gottes preiset, Vin ann r kündigt in der welt, Wie groß sich gos 5 beweiset, Der, was er zusagt, häl Er denkt daran, und fraget Nach di gerechten blut, Er hört ihn, wann 6 klaget, Und stillt der wetter wuth. Die sit
gl Wé
7. Herr, sey mir gnädig: schau Oi Voll huld auf meine noth! Du bißch dei 45 dem ich vertraue: Du hilfst auch sell nen vom tod. Nach überwundnen leiden werdeg Geh' ich ins heiligthum; Und über dich gien
voll freuden, Erheb' ich deinen ruhm, 1014 siebst; Mel. Mein gott, das herz ꝛe eilt zu
46. Ji singe meiner seelen traue
lust, Vor dir, herr, hoch 15 erfreut; Ich sing' aus dankerfüllter höh' A brust Von deiner gütigkeit. hebe d
2. Was ist der mensch, der stauh dem d vor dir, Daß seiner du gedenkst? 16 Herr aller welt, was haben wir, Mit f Wenn du es uns nicht schenkst?
3. Wer hat den Himmel ausge feele spannt, Der unser aug' entzückt!
.H.


