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Neues Gesangbuch für die evangelisch-lutherischen Gemeinden in den kurfürstlich-hessischen Landen : [nebst] Evangelien und Episteln auf alle Sonn- und Festtage [und] Der kleine Catechismus Herrn D. M. Luthers
Entstehung
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Nicht, wie ich dich erheben soll, Mein gott, mein herr und vater!

2. Mein auge sieht, wohin es blickt, Die wunder deiner werke. Der himmel, prächtig ausgeschmückt, Preist dich, du gott der stärke! Wer hat die sonn' an ihm erhöht? Wer kleidet sie mit majestät? Wer rufi dem heer der sterne?

3. Wer mißt dem winde seinen lauf? Wer heißt die himmel regnen? Wer schließt den schooß der erde auf, Mit vorrath uns zu segnen? O gott der macht und herrlichkeit, Gott, deine güte reicht so weit, So weit die wolken reichen.

4. Dich predigt sonnenschein und sturm Dich preist der sand am

Erste Abtheilung.

meere. Bringt, ruft auch der geringst wurm, Bringt meinem schöpfer ehn Mich, ruft der baum in seiner prach Mich, ruft die saat, hat gott gemacht Bringt unserm schöpfer ehre!

5. Der mensch, ein leib, den dein hand So wunderbar bereitet; Da mensch, ein geist, den sein verstamz Dich zu erkennen leitet; Der mensch der schöpfung ruhm und preis, A sich ein täglicher beweis Von deing güt' und größe.

6. Erheb' ihn ewig, o mein geis Erhebe seinen namen! Gott unser vaten sey gepreist, Und alle welt sag': amen Und alle welt ehr' gott den herrn, Un hoff' auf ihn, gehorch ihm gern! W.

wollte gott nicht dienen?

5) Von der Vorsehung Gottes.

Mel. Herzliebster jesu, was ze. oder: Ist auch ein gott? wer ꝛe. 40 ein reich, o gott, ist herrlich; ewig währen Dein reich und deine macht, die wir ver⸗ ehren, Und ewig wird von aller völ⸗ ker zungen Dein lob gesungen.

2. Der herr bewahret alle, welche fallen; Der höchste hilft den unterdrück⸗ ten allen; Ist stets bereit, mit segen, die ihn bitten, Zu überschütten.

3. Nach dir, gott, schauen aller men⸗ schenblicke, Daß deine hand sie väterlich erquicke! Du giebst auch einem jeden seine speise, Daß er dich preise.

4. Herr, du erhältst mit deinem wohlgefallen, Was lebt; thust deine hand auf und giebst allen, Was sie bedürfen: keiner sucht vergebens, Dich, quell des lebens.

5. In allen wegen gottes strahlet gnade, Untadelhaft sind alle seine pfade, Und was er thut, gereicht zu seinem preise, Ist gut und weise.

6. Der herr behütet alle, die ihn lieben, Und ernstlich sich im wahren guten üben; Er thut, was diese, die ihn so verehren, Mit recht begehren.

7. Der herr beglücket alle, die ihn lieben; Die aber, die betrug und fre⸗ vel üben, Verstößt er, bis er alles das vollführet, Was sich gebühret.

8. Auf ewig will ich seinen nam loben. Von allen menschen werde g⸗ erhoben! Was lebet, müsse, herr,; allen zeiten Dein lob verbreiten!

Mel. Sey lob und ehr dem ꝛe.

41 Di unserm gott, ist ni * mand gleich Im himm und auf erden: Du bist der höchstt und dein reich Kann nie begrifft werden. Die über alle dich erhöht, Die krot und scepter tragen.

2. Wie weit erstreckt sich dein gebith Wo ist der, der es messe? Wohi auch nur mein auge sieht, Da seh' i⸗ deine größe. Weit, über alle himmi weit, Geht deines reiches herrlichkel⸗ Du herrschest über alles.

3. Du herrschest weislich, recht unz gut Nach heiligen gesetzen: Du wills auch deiner treuen hut Das kleinst würdig schätzen. Auf alles geht deit augenmerk, Und immer ist's dein liebstei werk, Zu segnen, zu beglücken.

4. Wohl uns! daß du das regi⸗ ment, Gott, über alles führest. Nud wohl dem, der den zweck erkennt Dazu du uns regierest! Ich, deil so schwacher unterthan, Ich bett dich in demuth an; O, sieh auf mich in gnaden.

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5. Bin auf eifrig, träge.? huld Ve Drum!

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