22 Erster Theil.— Vom Wesen Gottes
3. Herr, du willst‚ daß deine Kinder deinem Bilde ähnlich sein. Nie besteht vor dir der Sünder, denn du bist vollkommen rein. Du bist nur der Frommen Freund. Uebel⸗ thätern bist du feind; wer beharrt in seinen Sünden, kann vor dir nicht Gnade finden.
4. O, so laß uns nicht verscherzen, was du uns noch zugedacht. Schaffe in uns reine Herzen, tödt in uns der Sünden Macht! Denn was sind wir, Gott, vor dir? Du bist heilig, aber wir sind verderbt, und wer kann zählen, großer Gott, wie oft wir fehlen?
5. Uns von Sünden zu erlösen, gabst du deinen Sohn dahin. O, so reinige vom Bösen durch ihn unsern ganzen Sinn. Gib uns, wie du selbst verheiss'st, gib uns deinen guten Geist, daß er unsern Geist regiere, und zu allem Guten führe.
6. Keiner sündlichen Begierde bleibe unser Herz geweiht! Unsres Wandels größte Zierde sei rechtschaffne Heilig⸗ keit. Mach uns deinem Bilde gleich! Denn zu deinem Himmelreich wirst du, Herr, nur die erheben, die im Glauben heilig leben.
Mel. Es ist gewißlich an der Zeit.
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I— dein Gericht muß alle Welt sich —— stellen. Du wirst in ihrem Ange⸗
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und hier mit Ernst beflissen sein,
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vor dir einst zu bestehen. 2. Du siehst von deinem festen Thron auf alle Menschenkinder, be⸗
stimmest jedem seinen Lohn, de Ve Frommen und dem Sünder. siehst du die Personen an; allein g das, was wir gethan, siehst du g M. rechter Richter. 2610 3. Biel Gutes und Barmhetzigh 31 gibst du schon hier den Fromnig 3 x du schützest sie vor manchem L Bun darin die Sünder kommen. So Pere gest du vor aller Welt, daß dir! Erd Eifer wohlgefällt, den man der wi ö gend widmet. V ieg 4. Ja, Herr, du liebst, was 2. und gut, und bist ein Freund sen Frommen. Wer deinen Willen ge sen thut, wird von dir aufgenomm deine Sein Werk und Dienst gefällt stets wohl, ist er gleich nicht so, wie lung soll, ganz rein von allen Fehlern doch 5. Doch dem, der dich, o G 3. nicht scheut, dem frevelnden Mwas brecher, der dein Gesetz und Riwird, entweibt, bist du ein strenger Räch dein Ihn strafend machst du offenh Wer daß er dir nie gefällig war, der lfühlt der Sünde dienet. 4.3 6. Der Untergang der ersten Mdaß e die aus der Art geschlagen, Gib, Feuer, das auf Sodom fällt, Aegmit tens lange Plagen, und andre Wiwerde der deiner Macht sind Zeugen, w dein dein Zorn erwacht, wie du den S
kommt ein Tag der Rechenscht der keines Sünders schonet; da Uein
phirt der Fromme.
8. Gerechter Gott, laß mich, du, das Gute eifrig lieben! selber mir die Kraft dazu! inniges Betrüben, wenn sich die S in mir noch regt! Dein Herz, lauter Gutes hegt, sei meines h. zens Muster. +
9. Und well vor dir, Herr Zebat schän nur die allein bestehen, die glänmein auf des Mittlers Tod bei ihrer Mneh sehen: so laß mich die Gerechtigl Fein die mich von Straf und Schuld Kind freit, im Glauben eifrig suchen. heit
Mun Gla 7.


