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4. Drum freuet euch und preiset, ihr Seelen fern und nah! Der euch den Vater weiset, der heilge Christ ist da! Er ruft euch insgemein mit süßen Liebesworten:„Ge⸗ öffnet sind die Pforten, ihr Kinder, kommt herein!“
E. M. Arndt, 1769—1860.
Mel.: Vom Himmel hoch da.
* ies ist der Tag, 31. D den Gott gemacht, sein werd in aller Welt gedacht; ihn preise, was durch Jesum Christ im Himmel und auf Erden ist.
2. Die Völker haben dein
Aletem bis daß die Zeit er⸗ f et ward; da sandte Gott von seinem Thron das Heil der Welt, dich, seinen Sohn.
3. Wenn ich dies Wunder fassen will, so steht mein Geist vor Ehrfurcht still, er betet an, und er ermißt, daß Gottes Lieb unendlich ist.
4. Damit der Sünder Gnad erhält, erniedrigst du dich, Herr der Welt, nimmst selbst an unsrer Menschheit teil, erscheinst im Fleisch und wirst uns Heil.
5. Dein König, Zion, kommt zu dir:„Ich komm, im Buche steht von mir; Gott, deinen Willen thu ich gern“. Gelobt sei, der da kommt im Herrn.
6. Herr, der du Mensch
eboren wirst, Immanuel und
Fredefürst, auf den die Väter
Mosig⸗—. dich, Gott essias, bet ich an.
Weihnachten.
7. Du, unser Heil und höchstes Gut, vereinest di mit Fleisch und Blut, wirst unser Freund und Bruder hier, und Gottes Kinder werden wir.
8. Gedanke voller Maje⸗ stät, du bist es, der das Herz erhöht. Gedanke voller Selig⸗ keit, du bist es, der das Herz erfreut.
9. Durch Eines Sünde de die Welt; ein Mittler ists,
er sie erhält. Was zagt der Mensch, wenn der ihn schützt, der in des Vaters Schoße sitzt?
10. Jauchzt, Himmel, die ihr ihn erfuhrt, den Tag der heiligsten Geburt, und Erde, die ihn heute sieht, sing ihm, dem Herrn, ein neues Lied.
11. Dies ist der Tag, den Gott gemacht, sein werd in aller Welt gedacht; ihn preise, was durch Jesum Christ im Himmel und auf Erden ist.
Chr. Fürchtegott Gellert, 1715—1769.
Mel.: Nach einer Prüfung kurzer, oder: O daß ich.
32.* Dies ist die Nacht,
da mir erschienen des großen Gottes Freundlich⸗ keit; das Kind, dem alle Engel dienen, bringt Licht in meine Dunkelheit; und dieses Welt⸗ und Himmelslicht weicht hun⸗ derttausend Sonnen nicht.
2. Laß dich erleuchten, meine Seele, versäume nicht den Gnadenschein; der Glanz in dieser kleinen Höhle streckt sich in alle Welt hinein; er treibet:


