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ist hie, der da gerecht macht. Wer will verdammend Chri⸗
und Evangelien. 1479
daß derselbige der Erstgeborne sey unter vielen Brüdern. Welche er aber verordnet hat, die hat er auch berufen; welche er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht; welche er aber hat gerecht gemacht, die hat er auch herrlich gemacht. Was sollen wir denn hiezu sagen? Ist Gott für uns wer mag wider uns seyn? welcher auch seines eignen Sohnes nicht hat verschonet, sondern hat ihn für uns alle dahin gegeben; wie sollte er uns mit ihm nicht alles schen⸗ ken? Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott
stus ist hie, der gestorben ist. Ja vielmehr, der auch aufer⸗ weckt ist, welcher ist zur Rechten Gottes und vertritt uns. Wer will uns scheiden von der Liebe Gottes? Trübsal, Angst, oder Verfolgung, oder Hunger, oder Blöße, oder Fährlichkeit oder Schwerdt? Wie geschrieben steht. Um deinetwillen werden wir getödet den ganzen Tag, wir sind geachtet wie Schlacht schaafe. Aber in dem allen überwin den wir weit, um deßwillen, der uns geliebet hat. Denn ich bin gewiß, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstenthum noch Gewalt, noch Gegenwärtiges, noch Zukünftiges, weder hohes noch tiefes, noch eine andere Creatur mag uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christo Jesu ist, unserm Herrn.
Evangelium, Matth. 20, v. W⸗23. ö Da trat zu Jesu die Mutter der Kinder Zebedäi, mit ih⸗ ren Söhnen, siel vor ihm nieder, und bat etwas von ihm Und er sprach zu ihr: was willt du? Sie sprach zu ihm: Laß diese meine zween Söhne sitzen in deinem Reiche, ei⸗ nen zu deiner Rechten, und den andern zu deiner Linken. Aber Jesus antwortete und sprach: Ihr wisset nicht, wae ihr bittet. Könnet ihr den Kelch trinken den ich trinken werde, und euch taufen lasse mit der Taufe, da ich mit getauft werde? Sie sprachen zu ihm: Ja wohl Und er sprach zu ihnen: Meinen Kelch sollt ihr zwar trinken/ uẽnd mit der Taufe, da ich mit getauft werde, sollt ihr getauft werden. Aber das Sitzen zu meiner Rechten unds Linken zu geben, steher mir nicht zu, sondern denen es bereitet ist von meinem Vater. 9 2


