Episteln Am Tage Bartholomai. Epistel, 1 Cor. A, v. 7⸗10.
Wi haben aber solchen Schatz in irdischen Gefaßen, auk aß die überschwengliche Kraft sey Gottes, und nicht von ns. Wir haben allenthalben Trübsal, aber wir ängsten ns nicht. Uns ist bange, aber wir verzagen nicht. Wir iden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen. Wir erden unterdrückt aber wir kommen nicht um. Und tra⸗ en um allezeit das Sterben des Herrn Jesuu an unserm . eibe, auf daß auch das Leben des Herrn Jesu an unserm eibe offenbar werde⸗
‚ Evangelium, Lucä 22, v. ⸗ 30.
Es erhub sich aber ein Zank unter den Jüngern, wel⸗ er unter ihnen sollte für den größten gehalten werden? r aber sprach zu ihnen: Die weltlichen Könige herrschen
nd die Gewaltigen heißt man gnädige Herrn. Ihr aber icht also: sondern der Größte unter euch soll seyn wie
Ir Jüngste, und der Vornehmste wie ein Diener. Denn elcher ist der Größte, der zu Tische sitzet, oder der da enet? Ists nicht also, daß der zu Tische sitzet? Ich aber in unter euch wie ein Diener. Ihr aber seyds, die ihr bzharret habt bei mir in meinen Anfechtungen: Und ich il euch das Reich bescheiden, wie mirs mein Vater be⸗
tieden hat, daß ihr essen und trinken sallt über meinem
isch in meinem Reich, und sitzen auf Stühlen, und rich⸗
n die Zwölf Geschlechter Israel.
Am Tage St Matthäai. Epistel, 1 Cor. 12, v. 4 11.
s sind mancherlei Gaben, aber es ist ein Geist. Und es
ud mancherlei Aemter, aber es ist ein Herr. Und es sind
gancherlei Kräfte, aber es ist ein Gott, der da wirket alles allem. In einem jeglichen erzeigen sich die Gaben des eistes, zum gemeinen Rutzen. Einem wird gegeben durch in Geist zu reden von der Weisheit: dem andern wird
eist. Einem andern der Glaube in demselbigen Geist. nem andern die Gabe gesund zu machen in demfelbigen
geben zu reden von der Erkenntniß, nach demselbigen


