Letzter Advent, Gericht, Ewigkeit.
E.— H I.—— ———.— H —.— 5— lo⸗ben Gott mit ho⸗hem Schall.
2. Wer sind die, so Palmen tragen wie ein Sieger in der Hand, Wenn er seinen Feind geschlagen und geleget in den Sand? Welcher Streit und welcher Krieg hat gezeuget diesen Sieg?
3. Wer sind die in reiner Seide, welche ist Gerechtigkeit, Angethan mit weißem Kleide, das zerreibet keine Zeit Und veraltet nimmermehr? wo sind diese kommen her?
4. Es sind die, die wol gekämpfet für des großen Gottes Ehr, Haben Fleisch und Blut gedämpfet, nicht gefolgt des Satans Heer, Die erlanget auf den Krieg durch des Lammes Blut den Sieg.
5. Es sind die, die viel erlitten Trübsal, Schmerzen Angst und Noth, Im Gebet auch oft gestritten mit dem hochgelobten Gott: Nun hat dieser Kampf ein End, Gott hat all ihr Leid gewendt.
8. Auf dem Zionsberg sie weidet Gottes Lamm, die Lebenssonn, Mitten in den Stuhl sie leitet zu dem rechten Lebensbronn, Hirt und Lamm, das ewig Gut, lieblich sie erquicken thut.
9. Ach Herr Jesu, meine Hände ich zu dir nun strecke aus, Im Gebet mich zu dir wende, der ich noch in deinem Haus Hier auf Erden steh im Streit: jag, o Herr, die Feinde weit!
10. Hilf mir Fleisch und Blut besiegen, Teufel, Sünde, Höll und Welt, Laß mich nicht darnieder liegen, wenn ein Sturm mich überfällt, Führe mich aus aller Noth, Herr, mein Fels, mein treuer Gott!
11. Gib, daß ich sei neu geboren, an dir als ein grünes Reis Wachse, und sei auserkoren, durch dein Blut gewaschen weiß, Meine Kleider halte rein, meide allen falschen Schein.
6. Es sind Zeugen eines Namens, der uns Huld und Heil gebracht, Haben in dem Blut des Lammes ihre Kleider hell gemacht, Sind geschmückt mit Heiligkeit, prangen nun im Ehrenkleid.
7. Es sind die, so stets erschienen bier als Priester vor dem Herrn, Tag und Nacht bereit zu dienen, Leib und Seel geopfert gern: Nunmehr stehn sie all herum vor dem Stuhl im Heiligtum.
12. 5 Daß mein Teil sei bei den Frommen, die deim Bilde ähnlich sind Und aus großer Trübsal kommen,
hilf, daß ich auch überwind
Alle Trübsal, Noth und Tod, bis ich komm zu meinem Gott.
13. O wie groß wird sein die Wonne, wann wir werden allermeist Schauen auf dem hohen Throne, Vater, Sohn und beilgen Geist! Amen, Lob sei dir bereit,
Dank und Preis in Ewigkeit!
Theodor Schenk.
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