Letzter Adv
16. Mit Gott wir werden halten das ewig Abendmahl,
Die Speis' wird nicht veralten
auf Gottes Tisch und Saal: Wir werden Früchte eßen vom Baum des Lebens stet, vom Brunn des Lebens Flüße trinken zugleich mit Gott.
17.
Drum sollen nicht verzagen die jetzt in Trübsal seind, Und die die Welt thut plagen und ihn' ist spinnenfeind:
Sie solln ihr Kreuze tragen in Friede mit Geduld, auf Gottes Wort sich wagen, sich trösten Gottes Huld.
18. Wer Gottes Reich und Gaben
mit Gott ererben will, Der muß hier Trübsal haben, Verfolgung leiden viel;
Das soll ihn aber laben: es wärt ein kleine Zeit, der Held wird bald hertraben, sein Hilf ist gwis nicht weit.
Eigene Melodie.
ent, Gericht, Ewigkeit. 211¹
19.
Der Bräutgam wird bald rufen kommt all, ihr Hochzeitgäst!' Hilf Gott, daß wir nicht schlafen, in Sünden schlummern fest,
Bald han in unsern Händen die Lampen, Oel und Licht, und dürfen uns nicht wenden
von deinem Angesicht. 20.
König wird bald kommen, die Hochzeitgäst besehn:
Wer vor ihm wird verstummen, dem wirds sehr übel gehn:
O Gott, hilf, daß ich habe
das rechte Hochzeitkleid,
den Glauben, deine Gabe,
zu geben recht Bescheid.
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4 Ach Gott, durch deine Güte führ mich auf rechter Bahn! Herr Christ, mich wol behüte, sonst möcht ich irre gehn! Halt mich im Glauben feste in dieser bösen Zeit, hilf, daß ich mich stets rüste zur ewgen Hochzeitfreud! Johann Walther. 1555.
220.
1421. .— —— .—————— WEND ————————— 0 Ich weiß ein lieblich En⸗gel⸗spiel, da ist alls 1 1 S/SIASSsefEEE E....—..— —.——— SIIIIIIIII ö Leid zer-gan⸗gen: Im Himmel⸗reich ist Freuden viel ohn — E+ E —, er. 1.—.. I En⸗des Ziel, da-hin soll uns ver-lan⸗gen.
2. Weil Gott uns durch die Gnad wollt lieblich dahin weisen. So steh auf, edle Seele mein, und walle heim, sein Lob sollst ewig preisen.
e sein Der Winter kalt, der Sünden Zeit, die hat nun bald ein Ende: Kehr dich zu Gott, der dir vergibt, darumb ihn bitt mit Herzen und mit Hände.


