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Kurze Betrachtungen auf alle Tage d. Monates. 617
zeigen, wie alles, was die Welt schlechte Zeiten, Unglück, Mißgeschick nennt, für mich eine Wohl⸗ tat, eine Gunst des Himmels ist. Wie könnte ich mich also darüber beklagen wollen?
Anwendung. Bitte Gott, daß sein Wille immer an dir geschehe, und überlasse dich ihm ganz.
Es geschehe, Vater, weil es so dein Wille ist.
Matth. 11.
24. Vom Vertrauen auf Gott.
1. Der Mensch vertraut seine Gesundheit dem Arzte, sein Leben, wenn er blind ist, sogar der Führung eines Kindes an, und es sollte uns schwer werden, uns ganz der Führung Gottes zu überlassen.
2. Gottes Fürsorge erstreckt sich bis auf die kleinsten Tiere. Was hat also eine Seele zu fürchten, die nach dem Ebenbilde Gottes erschaffen und mit dem Blute Jesu Christi erkauft ist? Gott ernährt die Ungläubigen, die ihn nicht kennen, er überhäuft mit Gnaden die Gottlosen, die seinen heiligen Namen lästern. Was wird er nicht für Christen tun, die ihn ehren und lieben?
3. Unsere Angelegenheiten sind weit besser in Gottes Hand, als in der unsrigen. Lassen wir ihn nur walten! Er ist uns Vater und Mutter zugleich. Die Liebe zu seinen Kindern nötigt ihn, für dieselben zu sorgen; das Versprechen, sie zu beschützen, zwingt ihn, sein Wort zu halten. Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß Gott einen Menschen zugrunde gehen ließe, der auf ihn sein Vertrauen gesetzt hat.


