mit hellem Licht erfüllet: Gutes denken, tun und dichten mußt du selbst in uns verrichten.
3. O du Glanz der Herrlich⸗ keit, Licht vom Licht, aus Gott geboren. mach uns gllesamt be⸗ reit, öffne Herzen. Mund und Ohren! Unser Bitten. Ilehn
und Singen laß. Herr Jesu. M
wohl gelingen!
Tobias Clausnitzer g. 1618 1684. S
7
Mel. Erschienen ist der herrlich Tag.
Gottob der Honntag kommt herbei, die Woche wird nun
wieder neu; heut hat mein Gott W
das Licht gemacht, mein Heil hat mir dasLebenbracht. Hallelujal 2. Das ist der Tag, da Jesus hrist vom Tod für mich er⸗ standen ist und schenkt mir die Gerechtigkeit. Trost, Leben Heil und Seligkeit. Hallelujal 3. Das ist der rechte Sonnen⸗ tag, da man sich nicht gnug freu⸗ en mag, da wir mit Gott ver⸗ söhnet sind. daß nun ein Christ heißt Gottes Kind. Halleluja! 4. Mein Gott, laß mir dein Lebenswort. führ mich zur Him⸗ melsehrenpfort. laß mich hier leben heiliglich und dirlobsingen
ewiglich! Halleluja! Joh. Olearius g. 1611 1 1684.
8.
Ml. Gott des Himmels und der Erde. Großer Gott von alten Zeiten,
— dessen Hand die Welt re⸗ giert, dessen Treu auf allen Sei⸗ ten mich von Jugend auf ge⸗
Sonntagslieder.
2. Ach wie lieb ich diese Stun⸗ den, denn sie sind des Herren Fest, das mit so piel Troft ver⸗ bunden, da mein Gott mich ruhen läßt und durch seinen guten Geist mir den Weg zum Leben weist.
3. Hahe Dantk für diesen orgen, der mir Zeit zum Gu⸗ tenf enkt: dassindlunrebesten orgen, wenn der Mensch an Gott gedenkt und von Herzen bet und singt. daß es durch die Wolken dringt.
4. Was ist schöner als Gott dienen, was ist süßer als sein zort. da wir sammeln wie die Bienen und den Honig tragen fort? Selig ist. wer Tag und Nacht also nach dem Himmel tracht.
5. O mein Gott. sprich selber Amen denn wir sind demen Ra⸗ tum. Alles preise deinen Na⸗ men. alles mehre deinen Ruhm. bis es künftig wird geschehn, daß wir dich im Himmel sehn.
Kasp. Neumann g. 1648 1715.
9.
Mel. Wer nur den lieben Gott läßt walten. Mel. 2.
Wie selig ist der Ort zu nen⸗ nen, wo Gottes Wort im Schwange geht, wo Licht und Recht ganz helle brennen, und Zion niemals wüste steht, da man im Schmuck der Heilig⸗ keit dem Herren opfert allezeit!
2. Weh aber. wo die Lebens⸗ worte so rar und teuer worden sind. daß man an solchem wüsten
führt, heute weckt des Tages O
Lauf mich zu lauter Andacht auf.
rte von Gott nur dunkle Spu⸗ ren findt! Wie billig wird der


