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Evangelisch-lutherisches Gesangbuch der Hannoverschen Landeskirche : [nebst] Gebete, Lektionar, Ordnung des Haupt-Gottesdienstes an Sonn- u. Festtagen ; fer kleine Katechismus Dr. Martin Luthers
Entstehung
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3. Gehet ein ten, geht durch Gang, lobet ihn nut f Worten, saget ihm Lob

seinen Pfor⸗ eines Vorhofs önen reis und Bank! Denn der Herr ist jederzeit voller Gnad un Freundlichkeit.

4. Gott des 2. Sohn und der Erde, Vater, Sohn und biimr Geist, daß dein Ruhm ei uns groß werde, Beistand selbst und Hülf uns leist! Gib uns Kräfte und 4 0 dich a zu preisen für und für!

V.3 Joh. Franch g.1618 1677. V. Hannov. Gsb. 1659.

5.

Mel. Wie schön leucht uns der Morgenstern.

Icheß will, o Vater, gllezeit er⸗

heben deine G Gütigkeit, daß du von so viel Jahren mich hast behütet wunderbar, wie ichs mein Bebtag immerdar, auch diese Woch erfahren. Singet, bringet Gott dem Kum E na und ferren Dank und Ehre jedermann sein Lob vermehre!

2. Du führst durch deinen Gnadenschein aus gller Trüb⸗

al, Not und Pein den, der zu

1 nur schreiet. Durch Ghaiftun gibst du deinen Bube: der uns den Weg zur Buße Laß und bitteahed erfreuet. mich, bitt ich, deine Güte i 0 emüte fort emy inden, ohn Anfechtung meiner Sünden.

3. Herr, siehe du doch ja nicht an das, was ich wider dich getan in. nächstverwichnen Tagen.

imm zur Versöhnung Christi Blut, der uns gelitten hat zugut und völlig abgetragen, was sich

Sonntagslieder. 3

täglich noch für Sünden in uns finden: drum wir Schwachen zu dem Gnadenthron uns machen.

4. Mein'n Leib, mein Seel und all das Mein, laß dir, o dmer oeben ohlen se Wend ich ab Hi

dir ergebe end ab Not,

Angst und Herzeleid. du Vater der e in meinem Denend Leben, daß ich fröhlich

einen Willen3 erfüllen, am 8 dich lieben, auch die Lieb

Nächsten üben.

5. Gih, daß mir deiner Ruhe Tag Diuch innre Ruh befördern Be⸗ durch deines Wortes Stär⸗

ke; daß mir dasselb ins Herze dring und hundertfältig Früchte bring, des Glaubens rechte Wertze. Von dir laß nehen. daß lein fließen, sich ergießen, daß ich bleihe stets ein Glied an deinem Leibe.

6. Verleihe, daß in dieser Welt mein fdir sei auf dich gestellt und 9 d ir ganz ver⸗

htraue, daß ich die wahre Ruh

und Freud erlange dort ohn einig Leid wenn ich Gott i Isich schaue. Durch dich werd ich große Gaben ewig haben bei dir oben; deinen Namen will ich loben. Hannov. Gsb. 1657.

6.

Eigene Melodie.

Lamd den wir sind hier, dich

dein Wort anzuhören,

Lule Süme und Begier auf die

süßen Himmelslehren, daß die

Herzen von der Erden ganz zu dir gezogen werden.

2. Unser Wissen und Verstand ist mit Finsternis verhüllet, wo nicht deines Geistes Hand uns 1*