Was nützte es, diesen einen zu zertreten! Da kam einer mit mächtigem Stiefel und trat gleich weit über hundert tot. Dumm, plump und voreilig: das war Brigolas Urteil über seine vorgesetzte Behörde.
Der Betrieb machte ihm keine Freude mehr. Plõtzlich war Bri- gola wehleidig und überempfindlich geworden.
Brigola ließ Michael eine Weile stehen. Er schien mit verkrampf- tem Gesicht immer noch nachzudenken. „Ubereifer!“ sagte er.„Kein Ubel ist größer als Ubereifer.“ „Jud“, sagte er endlich in die Luft, ohne seine Haltung zu ver- ändern.„Ich benötige sofort ein Verzeichnis der zweihundert besten Leute.“ Michael suchte zu verstehen. Mit geducktem Kopf᷑ wiederholte er: „Ein Verzeichnis der zweihundert besten Leute.“ „Weißt du, was man unter den Besten versteht?“ schrie Brigola. „Die Geschicktesten und Zuverlãssigsten!“ Michael duckte sich tiefer. Die Geschicktesten mochte er zur Not auszusondern imstande sein. Aber was stellte sich der Betriebs- leiter unter zuverlässigen Leuten vor? Gab es solche, die als unzu- verlässig galten? „Du hast mich immer noch nicht verstanden?“ Brigola neigte sich vor und sah Michael an. Seine Stimme war von erstaunlicher Sanftmut. Michael hatte ihn noch niemals so geduldig gesehen. „Der Betrieb wird auf zweihundert Leute reduziert. Die anderen gehen ab. Schlage mir die einwandfreien Leute vor: zuverlässig, fleißig und technisch geschult. Wehe dir, wenn du mich zu be-
trügen versuchst!“
Michael empfing schweigend ein V erzeichnis der Belegschaft. Da kürzlich zwei Männer eingetreten waren und einer eine tõdliche Verletzung empfangen hatte, waren es heute dreihundertsechs- undsiebzig. Zweihundert waren auszusondern. Der Rest wurde entlassen.
Michael hielt das Verzeichnis in zitternden Händen. Zorn durch- pebte ihn. Warum sollte er neuerlich den Helfershelfer spielenꝰ Im nächsten Augenblick war der Zorn verflogen. Kalt und be herrscht ordnete Michael seine Gedanken. Er wußte, daß er seit
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