Wir wissen von keiner solchen Versetzung, Herr Unꝰoff?- zier.
Was d Er hat euch nichts davon gesagt? Na, das ist ja gediegen, haha. v Marofke genoß unsere Uberraschung, be vor er fortfuhr: Natürlich, die Umstände, unter denen seine chrenvolle Versetzung erfolgt, sind auch soso. Aber schließlich und endlich, die Hauptsache bleibt ja doch: er bewährt sich im Felde. Alles andere waren dann quasi Lappalien.v Der Unteroffizier vertiefte sich in sein Glas.
Dietz drang in ihn, uns doch Nãheres über die so uner- wartet gekommene Abkommandierung Seelkes mitzutei- len,— vorausgesetzt, daß es sich um nichts Geheimes handle.
Marofke ⁊winkerte mit seinen verklebten roten Augen. Nein, an der Sache Seelke sei jetzt nichts Geheimes mehr. Er schmunzelte. Es war klar, daß er sich noch eine Weile bitten lassen wollte.
Wãhrend Pietz dies mit Hingabe besorgte, flüsterte mir Klobocznik zu:(Da haben ihn doch richtig diese ver- dammten Würste in die Bredullje gebracht.
Chabrun, der Kloboczniks Bemerkung aufgefangen hatte, warf ein: Mich hat wohl was gestochen! So einfach mõcht ich's auch haben wollen!
Wieso denn? Wenn ich dir Sage...v
Der Meinungsaustausch konnte nicht zu Ende geführt werden. Marofke erklärte gõnnerhaft:«Na, meinetwegen, ich will euch bezüglich der Hintergründe im Falle Scelke nicht längei aut᷑ die Folter spannen. Aber dicht halten. Ver- standeh-wuhd»
Es stellte sich heraus, daß Kloboczniks Vermutun grich- tig gewesen war. Die beschlagnahmten Wurstwaren hatten tatsãchlich die Abkommandierung Scelkes verursacht. Aber damit war die Geschichte noch lange nicht zu Ende; ihr wahrhaft verzwickter und grotesker Teil begann erst. Die Beschlagnahrme hatte nämlich zu der Entdeckung ge-
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