Ich sah, daß Dietz zögerte. Verstohlen wischte er mit dem Finger ũber den Flaschenmund, bevor er Gerdas Bei- spiel folgte. Noch einmal, unsere deutschen Frauen sollen leben lv gurgelte er hervor.
Klobocznik stimmte in das Hoch ein. Er erwischte die mausgesichtige Hulda und hob sie hoch, daß ihre Röcke flogen. Hulda quietschte wollstig.
Mitten in den Lärm platzte Chabruns scharfes: Macht tung!v
Unteroffizier Marofke war eingetreten. Er winkte jovial ab. Scine breite Nase hob sich schnuppernd. Das riecht ja hier quasi nach... sapperment nochmal, nach was riecht's denn hier ꝰv
Wacholderweinbrand, Herr Un'offxier. v Pietz klappte mit den Hacken. Würden Herr Un'off'zier uns die Bhre geben dv Er machte Klobocznik ein Zeichen und der Dicke sprang mit einem frischen Glas heran.
Marofke tauchte seine Zungenspitze in den Schnaps, ließ einen grunzenden Laut des Entzückens hören, stürzte den Inhalt des Glases hinunter. Da kann ich nur sagen: alle Achtungv Pamit setzte er sich zwischen Hulda und Gerda an den Tisch.
Dietz füllte Marofkes Glas nach. Darf ich Herrn Vnter- offuier mit einem Speziellen auf das Unteroffierskorps der Wehrmacht kommenꝰv
Komme nachꝰ, knarrte Marofke geschmeichelt und tat Dietz mit gespreiztem kleinem Finger Bescheid.
„Nanu, wo steckt denn der Seelke d» fragte Marofke. Hat wohl seine Versetzung in den Frontsoldatenstand et- was zu stürmisch gefeiert?v
Dietz gab der allgemeinen Verblüffung, die durch diese Worte verursacht wurde, Ausdruck: alst nicht mõglichl
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