das Geleit zum Bahnhof zu geben. Sie hätten allerdings mit dem unbãndigen Diensteifer Marofkes rechnen mũs- sen. Der war eigens auf die Kompanickanzlei gegangen, um sich und die putzende Halbgruppe als freiwillige Ver- fügungstruppe für eine allfãllige Sonderunternchmung an- zumelden. Und nun, da eine solche Unternehmung tat- sãchlich stattfand, fehlten die zwei.
Mlso ich bin nur froh, daß wir gerade auf Wache waren, Hollerv, Setzte Dietz seine Betrachtungen fort, ada kõnnen wir wenigstens nicht rangeholt werden.v
Er hatte kaum geendet, als Chabrun den Kopf herein- steckte. Dietz, Holler, heda. Umschnallen. v
Wir haben Ruhe nach der Wachev, gab Dietz zurück und wãlzte sich faul auf die andere Scite.
Weiß ich, ntzt euch aber heute nichts. Ich habe Quasi- modo eben gesagt, ihr wollt für die zwei einspringen. Na, auf. auf. In fünf Minuten wird angetreten.v Er kam gefolgt von Maurer in die Stube, um uns beim Fertigmachen zu helfen.
Pietz maulte: Einspringen wollen ist gut. Wie kommen wir denn dazu, für diese Prũckeberger Dienst zu über- nehmen d»
Sie gehören zu unserer Gruppe, das genügt wohl d» Der Ton, in dem Chabrun sprach, Hieß keine Widerrede zu. Er hielt Dietz den Tornister hin. aHier, pack den Affen auf. v
Pietz verzog angeckelt den Mund, fügte sich jedoch. Wãhrend er nach den Schnallen der Tragriemen angelte, fragte er:«Und was ist überhaupt los dv
Chabrun wußte nur beilãufig Bescheid: eine Jagd nach weiteren Hauptbeteiligten am Heydrich-Attentat, also et- was ganz nach dem Geschmack von Dietz.
Hat sich wasv, knurrte dieser, doch war ihm anzumer- ken, daß er sich mit dem Sonderdienst Schon halb versöhnt hatte.(Na, hoffentlich lohnt's diesmal. v
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