plasen. Ich strich ein zweites Holz an, und wieder blies EHffi es aus.
(Na, nun laß mich aber anzündenꝰ, redete ich Effi zu, das hier ist mein letztes Streichholz.v
(Und wenn schon. Was ist dabei? Oder fürchtest du dich vor mir im Dunkeln ꝰv
Wer sagt dir, daß ich mich fürchte ꝰv
Doch, du fürchtest dich!v Effi versuchte, auch das dritte Zündholz auszupusten. Ich hielt sie zurück. Effi gab nicht nach. Mit einem plõtzlichen Ruck schnellte sie nach vorn, lõschte das Licht aus und fiel mir um den Hals.«Ach, du Dummkopfꝰ, flüsterte sie, adu lieber, Hieber. v
Ich spürte, wie sich ihr Körper mir entgegendrängte, jung, heiß und nackt unter dem dũnnen Hauskleid.
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Gewissensbisse dv fragte Effi, als wir nachher auf ihrem Bett nebeneinander lagen.
Wie kommst du darauf? gab ich zurũck. Ich hãtte mir in diesem Augenblick selbst keine klare Antwort auf eine Frage wie die ihre geben können.
Ef sinnierte vor sich hin. Wegen Anneliese brauchst du dir keine Gewissensbisse zu machen, sie macht sich auch keine, das weißt du selber, ich würde sonst den Herrn Son- derbeauftragten Eckersberger zartfühlenderweise unert wähnt lassen... Und Gewissensbisse meinetwegen sind auch nicht nõtig, Hans.v
Der Mond, der bisher durch eine Wolke verdeckt gewe- sen war, kam zum Vorschein. Im Zimmer wurde es heller. Effi hob ihre Beine wie bei einer Turnübung; sie glänzten im Mondlicht.
Wie gefallen dir meine Beine dv wollte sie wissen. ¶Und überhaupt, wer ist mehr dein Typ: ich oder Anneliese dv
Ich machte eine wehende Handbewegung.
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