dem Feind, und nicht in ein Schilderhaus vor einem Kartof- felspeicher.
Du bist mir aber eine Mottev, meinte bei einer solchen Selegenheit Klobocznik, asag mal, ist es wahr, was man sich so erzählt: daß du mal beinahe vor die Hunde gegan- gen bist, weil ein Blindgänger, mit dem ihr Pfähle einge- Schlagen habt, nicht stillhalten wollte dv
Chabrun winkte gelangweilt ab und sagte mit einem Gähnen:«Ach, Unsinn, wer hat dir wieder diesen Bären aufgebunden dv
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An meinem ersten freien Tag fuhr ich in die Innere Stadt. Dietz und Seelke, die gleichfalls dienstfrei hatten, fuhren mit, doch stieg Dietz schon kurz hinter der Lie- bener Brücke aus.
¶Nanu ꝰ» fragte Seelke, als Dietz aufstand und dem Stra- Benbahnschaffner das Zeichen zum Halten gab, cscit wann gehst du nicht mehr ins Puffdv
Wer sagt dir denn, daß ich nicht mehr hingehe? Na- türlich gehe ich hin. Ich muß nur vorher noch was erle- digen. Wenn du heute mithalten willst... alle meine Freunde kriegen Vorzugsbehandlung... na, was ist, bist du mit von der Partie ꝰv
Aber Seelke wollte nicht. Erstens koste das Bordell Geld; zweitens wisse man bei den Mädchen nie— ge- wiß, gewiß, es gebe die Kontrolle, aber immerhin, und als Familienvater kõnne man nie vorsichtig genug sein; und schließlich(hier zog sich Scelkes Bubengesicht in einem breiten Lãcheln auseinander), schließlich sei er ja versorgt.
(Ach, immer noch die Karnickel?v
(Klar, Mensch! Wo denkste hin? Was meiner Mutter Sohn ist, geht immer nur auf die solide Tour.v Es klang halb stolz und halb entrüstet. Offenbar fand Seelke es un-
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