Schlüsselbund an der Glastür beschäftigt. Da die Tür offenbar niemals geöffnet wurde, fand er den rechten nicht gleich. Er rasselte reichlich. Der Herr im Cutaway hatte sich der Gruppe genähert, bereit einzugreifen, wenn etwa dieser schlecht gekleidete Andringling sich von den illustren Reisenden nicht zurückweisen ließe. Es war acht Minuten nach drei.
Ludwig hob beide Hände empor und manipulierte
in seinem Nacken. Die Herren sahen ihm voll Erstaunen zu. Er bot einen unvorteilhaften, ja grotesken Anblick, wie er so dastand, mit etwas verzerrten Zügen an einem Schloß nestelnd, das nicht aufging. Der Stoff des Mantels über seinen Schultern bauschte sich und stand nach oben. Sein Hut fiel zur Erde, Steiger trat heran und hob ihn auf. In der Glastür drehte sich knackend der Schlüssel.
Da ließ er ab von seinem Nacken, griff sich in die Brust und riẞ mit einem Ruck das Kettchen durch, das seinen Smaragd hielt. O
,, Geben Sie das Seiner Hoheit. Rasch! Es ist keine Bombe."
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Der junge Herr schaute auf das Juwel nieder. Auch die beiden anderen betrachteten es. Auch der Mann im Cutaway machte einen langen Hals und sah es an.
Ein scharfer Luftzug schlug in die Halle. Die Doppeltür war geöffnet. Victor von BourbonBraganza war eben dabei, den Pelzkragen seines Überrocks in die Höhe zu stellen, als sein Begleiter an ihn herantrat. Er nahm ihm den Smaragd aus der
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