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Der Geist der Mitte : das andere Deutschland : die "Umschulung" der Deutschen / August Blume
Entstehung
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schwunden, da die andere Seite übermäßig drückt. Wo sind sie, um entgegenzuwirken, seiner Natur gemäße Gedanken? Sichtbar geht das MENETEKEL gerade auf sie. Darauf ist zu antworten, im vollen Ernst der Stunde, den die Not aufzwingt, die uns verdammen will, verdam­men wird, den Schläfer.

Das kann, wer will, und dafür sind wir Deutsche! Denn das lehrt uns unsere Geschichte. Die einzige, die das lehrt. Und darin sind wir groß, in diesem Wollen! Das Einzige, was diese unsere Geschichte wirklich lehrt. Und deshalb sind wir Gefallene, in Verdammnis, weil wir diese ,, Geschichte" verlernten: die Wirklichkeit des Gedankens willentlich und wirklich, den Geist, zu wollen.

Unser Wille, diese Zeit der Not und des Zwanges hat ihm das Objekt genommen, ihn zum mindesten beschränkt in unmäßiger Art. Nun geben wir ihm ein Objekt, das seiner würdig: Sich Selbst! Heute ist es Zeit, und wir brauchen nur eine gewisse Spiegelung, um das zu wissen, umzulernen. Es soll Menschen geben, die gewohnheitsmäßig, mit geradezu technischer Routine vor jedem Spiegel, der ihnen ihr Bild zurückwirft mit dem, was um sie ist, die Augen zukneifen und sich dadurch Annehmlichkeiten ermöglichen, für die andere zu leiden haben. Wir, hier, brauchen, um zu lernen, das Zeitgemäße: jetzt der Zeit- Geist zu sein, dem wir alles unterstellen. Die denkende Betrach­tung, mit diesem unserm Willen, verheißt uns im Subjekt und Prä­dikat gültige Sätze; Sätze, die sprechender Ausdruck des Wesens und des Wesentlichen sein müssen, da er, unser Wille, nicht ruhen wird, als nur dann, Grund gefaßt zu haben, auf dem Grunde zu sein.

So lernen wir gründlich und einmal anders, als nur im Umtrieb im­mer nur zu sein. Wir fassen uns in dem Triebe, der halten will im Flusse des Gedankens das die Zeit rechtmäßig und unrechtmäßig, die wir scheiden, Bewegende.

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Wenn über dem Grabe dessen, was uns lieb und teuer war, an dem wir hingen, weil wir es als gut, schön und auch wahr erkannten, das­selbe, das nun unsere ,, Wirklichkeit" ist, in der wir leben müssen, in der unser Leben ist, das selbst, statt Befriedigung zu sein, eine Kette ständiger Bedrohung ist, an die wir unentrinnbar angeschmiedet sind, eine Bedrohung selbst der physischen Existenz, die wir selbst den Tieren zu gönnen pflegen gemäß dem Schriftwort: ,, Der Gerechte erbarmt sich seines Viehes", wenn über diesem ein satanisches Wesen sichtbar würde, riesenhaft, unermeßlich, den ganzen Himmelsraum einnehmend, um triumphierend mit gräßlicher Stimme, die allein

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