Stunden verblieben. Das habe ich selbst beobachtet. Über ihre Tätig- keit dort kann ich aber nur Äußerungen anderer Gefangener wieder- geben. Diese behaupteten, daß zur Wiederbelebung der aus dem Was- ser gezogenen Häftlinge die Verwendung animalischer Wärme versucht wurde, so zwar, daß der Bewußtlose zwischen zwei Frauen gelegt wurde, die in einem Bette lagen.
Eigenartige Experimente machte man in einigen Fällen mit der Haut verstorbener Häftlinge, die ausgedehnte Tätowierungen aufwiesen. Man ließ diese Häute trocknen und schickte sie dann nach München , wo Versuche unternommen wurden, die Tätowierung zu entfernen.
So ängstlich das Geheimnis aller dieser Versuche gehütet wurde, so bekannt dürften sie in bestimmten Kreisen der Münchner Ärzteschaft geworden sein, denn es verging kaum eine Woche ohne Arztebesuche von auswärts. Auch der sogenannte„Reichsärzteführer“ Dr. Conti , hat die Anlagen im Dachauer Häftlingsspital wiederholt inspiziert.
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