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DER VERNICHTUNGSTRANSPORT
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Inzwischen sind nun alle in ihre Blöcke zurückgekehrt, und der Platz gleicht einem Schlachtfeld, auf dem in trostloser Unordnung, während das Grau der Wolken endlose Fäden herabregnen läßt, die Leichen der weggeworfenen Uniformen in eigenbrötlerischer Einsamkeit umherliegen- artige ein Bild Deutschlands , wie es sich dem kummervollen Blick
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Heims. Schule
seiner Kinder am Ende des furchtbaren Gewitters darbieten wird, das über seine Fluren niedergegangen ist.
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Das reine Kaleidoskop: jeder Augenblick bringt neue Verfügungen, Bestimmungen und Befehle, ein Durcheinander schaffend, in welchem sich kein Mensch mehr zurechtfindet. Auch die ,, da vorn und da oben" werden bald nicht mehr wissen, was sie sollen, wollen, wollen sollen und sollen wollen.
Da schaut! ,, Brot fassen!" Der Brotwagen mit den zu tmer einem Gebirge aufgetürmten Laiben fährt durch die Pappelfährt allee, als ob nichts geschehen, kein Amerikaner in der Nähe dar wäre und es ewig so weitergehen sollte. ,, Brot fassen!" Ann, bis genehm klingt der Brummbaß in den Ohren, er kündet Platz einen der seltenen Fälle, daß sich eine den Gestreiften günesetzt, stige Parole verwirklicht. Ist es übrigens nicht schnöder Undank gegen die Lagerparolen, so verächtlich von ihnen zu die reden? Jeder schimpft zwar über sie, keiner möchte sie aber Ebene entbehren. Waren welche da, war es schlimm, fehlten sie,
nom
war es noch schlimmer, und jeder hielt die seinigen für die dem besten. Und wer spricht von ihrer Unzuverlässigkeit? Per ibt's? saldo, wie die Kaufleute sagen, beginnen sie sich zu verVor wirklichen, eine nach der andern, in unübersehbarer Reihensing" folge, was man von ihren hochnäsigen Verwandten in Münnicht. chen nicht sagen kann, den Parolen des ,, V.B."
cheint Woher
Und wer kommt denn da die Gasse entlanggependelt?
Ist das nicht ein Aaronsstab?
Ja, das ist ein Aaronsstab!


