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ZWEITAUSEND TAGE DACHAU

ein solcher Trost nötig wird? Der Himmel ist ja wolkenlos, der Blitz müßte aus heiterm Himmel kommen. Oder ist's ein Weh der Freunde, für das die Stärkung bereit liegt?

16. März 1944

Ich hatte mich nicht getäuscht. Aus heiterm Himmel fuhr der Blitz herab. Gestern war's. Beim Antreten des Por­zellans flüsterte mir der Fähnrich zu, der Capo sei auf den Arbeitseinsatz gerufen worden wegen der Ablösung der Pfarrer in der Porzellanmanufaktur. Es war mir leid, das zu hören, denn nur ungern verlöre ich die beiden. Doch war ich noch ahnungslos, bis er mir geradeheraus sagte, daß ich auch genannt worden sei. Auch ich müsse gehen. Das schlug bei mir ein. Sofort faßte ich die mir drohende Ge­fahr ins Auge. Aus dieser Richtung pfiff der Wind. ,, Laß dir, o Satan, den Hintern aufdecken!" Im Sommer, da hatte der Theologe nichts gegolten, als sie mich nach Allach schaffen wollten. Da es zu meinen Gunsten war, hörten sie schlecht. Jetzt wollen sie es zu meinen Ungunsten ver­

werten.

Nachdem die Buchhaltung die Hiobsbotschaft erfahren, setzte sie sich zur gemeinsamen Beratung zusammen. Der reine Denker führte, wie es sich gebührte, den Vorsitz. Er zeigte sich als guter Kamerad und war bereit, sofort mit dem langen Dünnen zu reden. Kaum hatte dieser die Türe nach seiner Gewohnheit krachend ins Schloß geworfen, da schreit er ihm die schlimme Mär. ins halbtaube Ohr und rückte sie gleich in die zugkräftigste Beleuchtung: Drei Kräfte auf einmal verlieren wo kommen wir da hin, jetzt vor der Bilanz?" tutete er ihm mit Posaunenstärke aufs Trommelfell. ,, Der Sigambrer ist in die Rechnungen eingearbeitet, von der Statistik versteht nur er etwas. Und der Registrator hat sich jetzt glücklich mit den Ordnera vertraut gemacht; soll die alte Sucherei von

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