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menschen eifrig arbeiteten, durften nicht durch irgendeine Auszeichnung dem Volke wieder anziehend gemacht werden. So gab's auch über die Festtage das gewohnte Einerlei der Steckrübenbrühe. Erst zum Neujahr wurden Erbsen serviert, die in der Tat gut zubereitet waren und nach mehr schmeckten.
Ja, einsam war ich mitten im Gewühl der Mitgefangenen. Fast täglich erhöhte sich ihre Zahl. Noch im Laufe des Winters kamen sie sogar nach Tausenden: tschechische Studenten, denen ein Aufstandsversuch zur Last gelegt war. Da Himmler ihre Hochschulen für immer geschlossen, so schien es keine geeignetere Studienstätte für sie zu geben als das KZ. In der Tat! In Menschenkunde konnte es gründlichere Vorlesungen an keiner Universität der Welt geben als hier. Auch die Polen tauchten auf. In dem Umfange mehrten sich die Viehwagen, die sie ausspien, als der hitleristische Vormarsch im Osten die Wege der Stapo ebnete und es ihren Schergen ermöglichte, deutsche Kultur zu verbreiten und Menschen mit dem Lasso zum Sklavendienst einzufangen.
Während die Studenten eine verhältnismäßig anständige Behandlung erfuhren und das Vorrecht genossen, sogar Pakete von zu Hause zu empfangen, erhielten die Polen das Vorrecht, die Lagerparias zu sein. Eine monatelang dauernde Quarantäne wurde über sie verhängt, das hieß aber auf gut deutsch nur eine verschleierte Massenhinrichtung. Davon legten die Särge, die aus diesem Block ins Sargmagazin getragen wurden, ein beredtes Zeugnis ab.
Ich selber machte an diesem düsteren Ort meine Erfahrungen. Ich war ungeachtet oder vielleicht gerade wegen meiner Ungeeignetheit zum Sargträger bestimmt worden. Als ich in den scheunenartigen Schuppen trat, wo ich meine Arbeit verrichten sollte, fand ich ihn bis an die Decke mit Särgen gefüllt. Sie glichen eher schwarz angestrichenen Koffern; denn sie hatten an beiden Seiten Henkel, damit man
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