raum des Blocks wurde strenge bestraft— wenn man erwischt wurde.
Im Kazet verkaufte die SS die schlechtesten Tabak- sorten und Zigaretten, auch russische Machorka um teuren Preis. In der Zeit des ärgsten Hungers bildeten sich alle Raucher ein, den rebellierenden Magen betäu- ben zu können. Da standen sie hohläugig, frierend und schlotternd auf der Lagerstraße beisammen und rauchten das Kraut, das die SS aus allen„befreiten“ Ländern Europas gehamstert hatte, um damit Geschäfte zu machen, Nach Neujahr 1945 gab es in der Lagerkantine fast keine Rauchwaren mehr. In meinem Arbeitskommando hatte ich Kameraden, die deutschen Tee rauchten und ihn als vorzüglichen Tabak erklärten.
Haftpsychose Als Strafanstaltsseelsorger konnte ich in früheren Jahren oft wahrnehmen, daß Leute, die lange ihrer Frei
heit beraubt sind, sich mitunter auffallend verändern, fixe|
Ideen und seelische Störungen zeigen. Ähnliches habe ieh an mir selber und an anderen beobachtet. So werde ich zum Beispiel niemals den Weihnachtsfesttag 1943 verges- sen, der mich gänzlich aus dem seelischen Gleichgewicht warf. Es war mir, als ob mich eine Bergeslast von Sehn- sucht und Trostlosigkeit einfach erdrücken wollte. Ich wohnte dem Gottesdienste bei, ging zur Kommunion, betete;— an diesem Tage war aber alles um mich dunkle Nacht. Das Gefühl einer namenlosen Vereinsamung ud Fremde zwang mich aus dem Block auf die Lagerstraße hinaus. Dort irrte ich den ganzen Tag, es war sehr kalt
allein unter der Masse der dort verkehrenden Kazetlet
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umher und dachte an die liebe, ferne Heimat. Und dabei wollte ich mir doch nichts anmerken las sen, versuchte eine gleichgültige Miene und füllte immer
wieder meine kurze Pfeife, die mir Mutter Bauer al
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