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Meine Angehörigen wußten sofort, was sie hier zu tun hatten. Felix war mein Deckname, also verstanden sie, wie es mit mir stand und was ich wünschte.
Es gab unter uns wahre Künstler im verdeckten Briefschreiben, und so gelang es, vieles nach Hause zu berichten, was die SS - Zensur bestimmt unterschlagen hätte.
Schließlich gab es in den letzten Jahren immer mehr Gelegenheiten, Briefe heimlich aus dem Lager zu schmuggeln. Obwohl die Lagerleitung auf das Hinausschwindeln nichtzensurierter Post die schwersten Lagerstrafen setzte, fanden sich sogar SS- Leute, die geheime Briefe zuverlässig aus dem Lager brachten. Freilich war dies wegen der damit verbundenen Gefahren auf beiden Seiten höchste Vertrauenssache. Es gab ja unkluge, unbeholfene Leute, die diese riskante Angelegenheit möglichst plump inszenierten und dadurch sich und andere in die allergrößten Schwierigkeiten brachten. Da gäbe es so manches traurige Geschichtchen zu erzählen. Und wieder andere hatten bei aller Vorsicht Mißgeschick.
Auch ich habe in den letzten Jahren eine Reihe geheimer Briefe an meine Lieben in die Heimat gelotst und viele Briefe von Kameraden durch mein Arbeitskommando und einige dort Aufsicht führende Zivilpersonen, immer im Postweg über München , aus dem Lager befördert. Ich sorgte stets dafür, daß solche Briefe niemals in Dachau selbst aufgegeben wurden. Es gelang uns auf diese Weise, schon damals weite Kreise über die wahren Verhältnisse in Dachau zu informieren. Wir wußten ja nicht, ob wir selber noch einmal die Heimat sehen würden, um persönlich den Schleier des Grauens zu lüften. Im letzten Halbjahr meiner Haft hatte ich die Schreibarbeiten der Versandkanzlei einer SS- Fabrik über, wo ich stets mit Zivilisten in Fühlung kam. Diese waren uns Häftlingen durchwegs freundlich gesinnt. Eines Tages sagte Buchhalter B.... zu mir:„ ,, Sie, Herr Arthofer, ich fahre morgen wieder nach München . Haben Sie vielleicht Briefe zum mitnehmen?"
, hat Felix schon abei ist er damal das letztemal ge treinigungskur reibtisch nach, it sich noch einige en. Die könnt Ih übersenden.--
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