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hinweg. Oder war das alles planmäßig so inszeniert? Konnten deutsche Menschen wirklich so tief sinken? Das sind Bilder, bei deren Anblick ich Kameraden sagen hörte: ,, Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein!" Gegen Ende des Krieges wurden die Kazetlertransporte immer häufiger, größer und unverschämter. In den letzten Tagen, ehe uns die Amerikaner von der wahnsinnig gewordenen NSDAP . erlösten, durchquerten Elendszüge von unaussprechlicher Häßlichkeit unser engeres Heimatland. Die heutige Generation wird es ihren Kindern und Kindeskindern überliefern, wie man zu Tode gehetzte Menschen öffentlich und in Massen am Wege niederknallte, weil sie vor Schwäche nicht mehr gehen konnten. Auch in unserer Gegend und in meiner Pfarre geschahen solche Verbrechen und Schulkinder waren Zeugen des blutigen Mordes. Nahe meiner Kirche starb ein liegengebliebener Kazetler hilflos im Straßengraben, ein paar Hitlerjungen bewarfen ihn noch mit Steinen. Man sagte mir, als man den Leichnam zum Friedhof brachte, er sei ein ungarischer Jude gewesen. Ich ließ ihn an der neuen Friedhofwand bestatten, sein Grab mit Blumen schmükken und an der Wand zur bleibenden Erinnerung eine Marmorplatte mit dem Spruch anbringen:
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Ob du nun ein Jude bist, ob Christ, Gott rief dich in das Leben.
Und haben Menschen dich verflucht, Dein Schöpfer hält dich doch verbucht Und soll dir Frieden geben!
Eine Laus, dein Tod!
So war in jeder Lagerstube auf einem Warnungsplakat zu lesen. Besonders in den beiden letzten Jahren stand das ganze Lager in einem erbitterten und doch immer wieder erfolglosen Kampf gegen die Läuse, die Überträger der Flecktyphusbazillen.
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