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Weg und auch die dunklen, schweren Rauchschwaden, die aus dem Schlot des Krematoriums zum Himmel emporquollen. Mit Ekel denke ich daran, wie uns manchmal der Wind diesen Rauch in die Räume des Blockes trieb, daß uns ganz übel wurde.
In dem Lager Dachau befand sich eine Sonderabteilung für SS - Gefangene. Es waren dies SS - Angehörige aller Chargengrade, die sich straffällig gemacht hatten und dafür auch ins Kazet verbannt worden waren. Sie trugen keine gestreifte Kazetlermontur, sondern eine uniformähnliche Tracht, behielten ihre SS- Feldmütze, durften das Haar lang tragen und hatten eine etwas bessere Verpflegung als wir. Die Mehrzahl von ihnen waren junge, stramme Burschen, manchmal freilich mit arg verlebten Gesichtern. Wir nannten sie die„ gefallenen Engel". Abgesehen von obenerwähnten Besserstellungen, wurden sie sehr streng behandelt.
Obwohl sie von uns abgesondert waren und wir, wenn sie Tag für Tag an uns vorbeimarschierten, miteinander nicht sprechen durften, konnten wir doch ihr Leben und Treiben stets aus ziemlicher Nähe beobachten. Sie mußten schwer arbeiten, bekamen rohe SS - Chargen als Aufsicht, die sie oft vor unseren Augen so schikanierten, hundertmal in den Schmutz legen ließen und im Kreise umherjagten, daß die armen Kerle kaum mehr stehen konnten. Dann mußten sie stramm und mit schallendem Gesang in ihren Bunker marschieren. Da hörte man aus den jugendlichen Stimmen dumpfen, hilflosen Groll mitklingen. Gegen wen?--
Wie man mir sagte, wurde ein Großteil dieser SS- Leute hingerichtet, in Dachau erschossen. Der Rest kam schließlich in Bewährungskompanien an die Front.
Ein Bild, das ich oft mit Erschütterung sah: Vor dem Bunker der gefallenen Engel" steht ein gedecktes Lastauto, daneben schwerbewaffnete SS mit Stahlhelmen. Mehrere junge Burschen treten aus dem Tor des Bunkers, die Hände gefesselt, bleich das Gesicht, die Zähne
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