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Als Priester im Konzentrationslager : meine Erlebnisse in Dachau / Pfarrer Leopold Arthofer
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weil er das Bett verunreinigt hatte( durchwegs Strohsäcke, von denen schon viele weggestorben waren), zur Strafe im Hemd bei großer Kälte stundenlang an ein offenes Fen­ster stellen. Einige Tage später war er tot. Ein anderer polnischer Priester wurde neben mir ebenfalls schwer mißhandelt. Meine Fürsprache beim Unterpfleger war vergeblich, Er sagte nur: ,, Der Saupolack soll krepieren!" Übrigens ist dieser ,, Pfleger" selber bald hernach an Typhus gestorben.

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Ein Wiener lag neben mir, er hatte so wie ich Lungen­entzündung, vielleicht sieben Stunden im Todeskampi. Niemand gab ihm einen Trunk Wasser, niemand trocknete seinen Todesschweiß oder richtete ihm sein Lager. Ohne jede Hilfe starb er. Ich konnte nichts für ihn tun, da ich selber zwischen Leben und Tod im Fieber lag.

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Ein anderer Sterbender stieg mit letzter Kraft aus dem Bett und bat den Unterpfleger mit aufgehobenen Händen um einen Becher Tee. Dieser stieß ihn derb ins Bett zu­rück, ohne seine letzte Bitte zu beachten. Kaum eine Stunde später trug man auch diesen Armen in die Lei­chenkammer.

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Nur in einer einzigen Revierbaracke und, soviel ich weiß, noch in einem Raum auf Block 3 standen die Kran­kenbetten frei nebeneinander( ohne Überbau), in allen anderen Revierblocks lagen die Kranken in drei Bett­reihen dichtgedrängt übereinander bis an die Decke. Wer jammerte, wurde dafür sehr oft mißhandelt.

Aber vorne im ersten Block staunte der Besucher über die moderne, blitzblanke Einrichtung des Operations­raumes, der Apotheke und der zahntechnischen Abteilung.

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Wenige Monate nach meinem Eintreffen in Dachau machte ich ein schriftliches Rapportgesuch an die Lager­führung um die Erlaubnis, wegen eines Fußleidens statt der derben Lagerholzschuhe meine eigenen Privatschuhe tragen zu dürfen. Ich erhielt den schriftlichen Bescheid, ich hätte mich beim SS- Oberarzt untersuchen zu lassen.

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