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Als Priester im Konzentrationslager : meine Erlebnisse in Dachau / Pfarrer Leopold Arthofer
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Am 19. September 1941 kamen ganz plötzlich drei SS­Männer zu unseren Baracken und schrien: Alle Deut­ schen sofort heraus! Alles mitnehmen und auf der Lager­straße antreten! In fünf Minuten müssen alle bereit­stehen!"

Ein heilloses Durcheinander war die Folge dieses uns vorerst ganz unverständlichen Befehles. Jeder suchte seine Siebensachen: Geschirr, Besteck, Seife, Handtuch, Schuh­bürste, Brevier und was einer eben noch haben durfte, und schlug es in eine Bettdecke. An der Türe brüllten die SS - Leute: ,, Weiter, weiter!"

Hier fand einer seine Suppenschüssel nicht und fieberte vor Aufregung, dort hatte einer all seine Habe unglück­licherweise auf den Boden geschüttet

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standen wir in Reih und Glied auf der Lagerstraße. ,, Sind alle Deutschen angetreten?" fragte Lagerführer Jarolin. ,, Ich werde übrigens die Namen verlesen." Es stellte sich heraus, daß keiner fehlte.

Während wir so warteten, fuhren uns alle möglichen Mutmaßungen durch den Sinn: Abtransport in ein an­deres Lager? Unterbringung in einem Kloster? Entlas­sung?

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Rapportführer Jarolin führte uns in die Wirklichkeit zurück: ,, Also, aufgepaßt! Mit sofortiger Wirksamkeit tritt der Befehl in Kraft, daß alle deutschen Pfarrer von den polnischen Pfaffen getrennt werden. Ihr werdet in Zukunft den Block Nr. 26 allein beziehen, alle Polen aber kommen auf Block Nr. 28. Nur die deutschen Geistlichen allein haben noch das Recht auf die Kapelle. Den Polen wird strengstens verboten, die Kapelle noch einmal zu betreten. Sie dürfen nicht Messe lesen und auch zu keiner Messe gehen. Alle religiösen Gegenstände müssen sie sofort und

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