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Als Priester im Konzentrationslager : meine Erlebnisse in Dachau / Pfarrer Leopold Arthofer
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oder sonstigen Mummenschanz im Lager zu treiben, so werde ich ihm eigenhändig fünfundzwanzig auf seine Kehrseite messen." Von den vielen Millionen Men­schen, die die Gestapo ermordet hat, sind faktisch fast restlos alle ohne jeden religiösen Trost hinübergegan­

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Zivilisation!

Unter solchen Umständen sahen wir es fast als Wun­der an, als um Neujahr 1941 von Berlin aus allen Geist­lichen in Dachau ( und nur diesen!) die Erlaubnis und die Möglichkeit gewährt wurde, den Gottesdienst zu feiern. Die Lagerführung bestimmte zwei Räume der Stube 1 vom Block 26 zur Kapelle, ließ die Zwischen­wand entfernen, den Raum und sogar die Fenster malen. Der polnische Pfarrer Paul Prabutzky, der samt seinen beiden geistlichen Brüdern Alois und Wladislaus 1942 in Dachau starb, wurde von der SS als der erste verantwort­liche Verwalter der Kapelle ernannt. Nach der Trennung der polnischen und deutschen Geistlichen im Herbst 1941 waren Dr. Franz Ohnmacht von Linz und nach dessen Entlassung bis zum Ende des Dritten Reiches unser guter ,, Schorsch", Schriftleiter Georg Schelling aus Vorarlberg ( seit 1938 in Dachau ), unsere ,, Blockpfarrer". Letzterer wurde kurz vor dem Ende des großen Dramas durch den Kardinal Faulhaber von München noch offiziell und schrift­lich zum Lagerdechant ernannt.

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Er konnte sich aber dieser Würde nur mehr kurze Zeit ,, freuen", weil auch er im Mai 1945 in seine sieben Jahre vermiẞte Heimat zurückkehren konnte. Nicht vergessen soll hier sein der bescheidene, unermüdlich fleißige, stets den trauten Heimatdialekt liebende Mesner Heinrich Steiner( bekannt als ,, da Stoana"), Pfarrer von Steiner­ kirchen , Oberösterreich , der nach der Befreiung des Lagers durch die Amerikaner bei seiner Abreise noch einen Teil des Kapelleninventars fortschleppte.-

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Nur mit großen Schwierigkeiten war es uns möglich, die Kapelle notdürftig einzurichten. Als Altar diente ein Tisch, als Tabernakel im ersten Jahr die Schublade dieses

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