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Sinn wir erst im Laufe der kommenden Wochen besser verstehen lernten, meist zu unserem Leidwesen.
Einstweilen schauten wir im Gehen verwirrt dieses eigenartige Getriebe, dann standen wir auf einmal im sogenannten Schubraum, einer weiten Halle, in der ich die gewaltigste Metamorphose meines Lebens durchmachte. Zartgefühl gab es hier keines mehr. Zwei SS - Männer führten offenbar die Aufsicht, schienen sich aber kaum um uns zu kümmern. Dafür nahmen sich einige Häftlinge mit ihrem Capo um uns an. Der Capo war ein grober Kerl, wie wir überhaupt sogleich erfuhren, daß im Lager ein ,, rauher, aber herzlicher Ton" herrsche. ,, Herunter mit den Klamotten!" befahl der Mann mit der gelben Capobinde am linken Oberarm. Wir mußten uns völlig entkleiden, all unser Eigentum wurde auf einer Liste notiert und kam dann in einen großen Sack. Dann führte man uns nackt durch einige Gänge in das Lagerbad, eine große Halle mit Zementboden und Brausevorrichtungen an der Decke. Alles war uns furchtbar neu, grenzenlos nüchtern und seelenlos.
Man schnitt uns alle Haare vom Körper, kahlköpfig gingen wir aus dem Bad, um nun Lagerwäsche und die
ka 200 Meter lang Häftlingsuniform zu erhalten. Der Capo warf einem jeden
me Schrift in zwei
eine Garnitur vor die Füße, anprobieren oder auswählen ch über die ganze konnte man nichts.
ragend. Viel tau
Die Wäsche war zerrissen, die Zebramontur schon alt
m Appellplatz vor und ganz verschmutzt, die Socken waren aus Fetzen zusammengenäht. Ich bin zirka 190 cm groß und die Kleider waren mir viel zu klein. Die Hose reichte gerade bis über
Weg zur Freiheit hrlichkeit, Sauber
rsinn, Wahrhaftig die Knie und ließ die Waden frei, die Bluse konnte ich ten wir auch zum nicht zuknöpfen und ihre Ärmel waren viel zu kurz. sigkeit des Kazets Meine Leidensgenossen mußten bei meinem Anblick
einherklappernde
hellauf lachen. Man sagte mir, daß ich aussähe wie ein
denen Richtungen Zirkuskasperl. Nur war ich augenblicklich nicht so zum
mer schweren Last
, angebrüllt wur
Spaßen aufgelegt wie ein solcher.
Bescheiden sagte ich dem Capo, er möge mir doch etwas
el Geschrei, dessen größere Kleider verschaffen. Höhnisch meinte dieser: ,, Ja,
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