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allem, und es schmeekte mir zum erstenmal seit meiner Verhaftung.———
Nebenbei bemerkt, wanderte U..... auch in das Kon- zentrationslager Dachau , wurde später als Versuchs- kaninchen für Flecktyphus nach Buchenwalde gebracht, kam aber wie durch ein Wunder mit dem Leben davon und schrieb mir schon einmal aus seiner Heimat. Gott möge ihm seine Treue lohnen, die mich in dunklen Tagen so sehr erfreut und getröstet hat! ö
Was die Polizeibeamten anbelangt, mit denen ich zu tun hatte, so waren sie alle treu österreichisch gesinnt und Gegner des braunen Gewaltregimes. Ich hörte, daß auch einige andere im Hause seien, aber mit denen hatte ich gottlob niehts zu schaffen.
Besonders an den Hilfspolizisten T... erinnere ich mich in Dankbarkeit. Sooft er an einem Sonntagnach- mittag in unserem Stockwerk allein den Dienst versah, freute ich mich schon.
Da schloß er gerne, wenn die Luft rein war, die Zelle auf und rief mich, damit es nicht zu stark auffiel, unter irgendeinem Vorwand auf den Gang hinaus. Draußen fragte er mich dann:„Wollen Sie mit mir eine Zigarre rauchen? Wir können ein paar Stunden ungestört in meinem Dienstzimmer sitzen.“ Ich war selbstverständlich jedesmal hoch erfreut, wenn ich wieder für eine Weile die schlechte Luft des Gefängnisses verlassen konnte,
Wir sprachen im Vertrauen viel miteinander, und ich merkte deutlich, daß er, wie die meisten seiner Kollegen von der österreichischen Gruppe der Polizei, eine ganz
tiefe Abneigung gegen die unmoralische Diktatur der.
NSDAP . und die verbrecherischen Methoden der Gestapo hegte. Er tröstete mich oft mit der Hoffnung, daß diese Gewaltherrschaft nieht von Dauer sein könne.
„Wir von der Polizei“, meinte er einmal,„haben über- haupt nichts zu reden. Die Gestapo wirft die Leute will- kürlich in das Gefängnis, ob nun Platz ist oder nicht. Die Polizei hat vor jedem Gestapobuben stramm zu
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