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Als Priester im Konzentrationslager : meine Erlebnisse in Dachau / Pfarrer Leopold Arthofer
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meine Zelle schicken konnten, verteilte ich immer unter meine Leidensgenossen.

Freilich begann ich bald abzumagern. Ich fühlte mich nicht unglücklich, aber leiblich und seelisch gepeinigt, besonders an den Sonntagen, wenn die Kirchenglocken zum Gottesdienst einluden.

Da fühlte ich eine qualvolle Sehnsucht nach dem Orte meiner seelsorgerischen Tätigkeit. Dann lehnte ich mich wohl an die Mauer, schloß die Augen und ließ mir von meiner Phantasie Bilder malen, die nur zu bald vom Lärm des ruhelosen Gefängnisses wieder zerrissen wur­den.

Einige Tage nach meiner Einlieferung bat ich einen Polizeibeamten um die Ausfolgung meines Breviers, und ich betete es dann täglich in einem Winkel der Zelle. Oftmals mahnte dann Peter B... die anderen zur Ruhe: ,,' s Maul halten, da Pfarra tuat beten!", und dann wurde es um mich still.

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Nur in der Nacht kann man die Sterne zählen, und nur der Leidgeprüfte, Verarmte, Verfemte kann zuverlässig erkennen, wo er noch echte, treue Freunde hat. Mein einziger Bruder Max versuchte nach meiner Verhaftung alles, um mich frei zu bekommen. Er nahm Rechts­anwälte, schrieb einer Schwester des Führers, ging auch zu Gauleiter Eigruber . Dieser schien etwas angeheitert zu sein, lief aufgeregt auf und ab und wiederholte immer dasselbe: ,, Da läßt sich nichts machen, der Mann ist uns gefährlich durch sein Wort!"

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Kurz bevor man mich nach Dachau lieferte, begab sich mein Bruder nochmals zur Gestapo nach Linz und fragte, was man denn eigentlich mit mir vorhätte. Man antwor­tete ihm: ,, Wir werden ihn ein Jahr einsperren, vielleicht wird noch einmal ein anständiger Mensch aus ihm."

Mein guter alter Vater, der kurz nach meiner Heimkehr

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