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war, daß ich mich nicht rühren konnte, und mich bald der Rücken zu schmerzen begann, hörte ich stundenlang im Stockwerk über uns den markerschütternden Weinkrampf einer von der Gestapo verhafteten Frau und aus einer Erdgeschoßzelle herauf das tierische Gebrüll eines schwer Betrunkenen. Ich starrte zur Decke empor und ließ an meinem Geiste Erinnerungen vorüberziehen. Dazwischen schlug die Domuhr Stunde um Stunde. So verging die erste lange Nacht.
Am nächsten Morgen konnte ich meine Zellengenossen näher kennenlernen. Es waren etwa fünfzehn Mann in einem Raum, der für sechs Personen eben groß genug sein mochte, so daß wir wenig Bewegungsfreiheit hatten. Es gab unter uns fast lauter politische Häftlinge. Spanienkämpfer, einen Deserteur, den man auch der Spionage beschuldigte, einen früheren Landtagsabgeordneten, den sein Neffe denunziert hatte, um das Haus des Verhafteten zu erhalten, einen aus Rußland heimgekehrten Bauern, einen Beamten der Hermann- Göring- Werke , einen Ingenieur, einen Eisenbahner, der im Rausch zu laut gedacht hatte, einen moralisch verlotterten Burschen, der am liebsten seine Casanova- Anekdoten erzählte, einen Hochstapler, der angab, in Schanghai verhaftet worden zu sein, und trotz der Enge des Raumes regelmäßig morgens und abends Gymnastik betrieb, und einige andere.
Es ging oft sehr laut her, aber doch herrschte unter allen Kameradschaft, von der nur der hochnasige Gentleman aus Schanghai ausgeschlossen war, weil er im Verdacht stand, ein Gestapospitzel zu sein. Er war der Sprache nach ein Reichsdeutscher und mußte sich viele Grobheiten gefallen lassen. Doch er stand offenbar so hoch über uns, daß ihn nichts beleidigen konnte.
Die Verpflegung war schlecht und unzureichend. Doch kam mir das weniger zum Bewußtsein, weil ich in diesen ersten Wochen der Haft fast gar keinen Appetit hatte. Was mir meine Angehörigen durch das Entgegenkommen der Polizei( nicht der Gestapo ) an Lebensmitteln in
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