und den dort befindlichen Matratzen für sie kein Platz mehr war. Es begannen sich verschiedene an unserem Gespräch zu beteiligen, doch meine Gedanken zogen in die Ferne.
Mir kam alles so wunderlich und unwirklich vor, wie ein böser Traum, den man mit aller Gewalt abschütteln möchte. Aber es war und blieb doch alles harte, unver- rückbare Wirklichkeit. Frontsoldat des Weltkrieges, Priester der katholischen Kirche , fehlerhaft, aber doch vom guten Willen beseelt, die Gesetze nicht nur der Kirche, sondern auch des Staates zu achten, vom eigenen Gewissen in eherne Opposition zu einer antichristlichen Seelenversklavung getrieben, deswegen nun ins Gefäng- nis verschleppt. Ein tiefer Ekel begann mich zu würgen. Bittere Gedanken wollten sich mir aufdrängen; da schlug feierlich die Uhr vom nahen Mariendom und es wurde wieder lichter in meinem Innern. Was ist an meinem Erdenglück gelegen? Alles für Christus!————
„Vielleicht könnten wir jetzt ruhig sein und schlafen?* fragte ich.„Jawohl“, sagte Peter B..., der, wie ich bald merkte, von allen als Zellenchef anerkannt wurde— „aber Sie werden nicht dort amBoden sitzen bleiben, sondern da heroben auf einer Matratze liegen.— Du,— hörst, leg di auf die Bretter abi, da kummt da Pfarra her!“ Dabei zog er einen unsanft an den Füßen von der Pritsche herunter. Ich protestierte vergebens. Ein jün- gerer Bursche legte sich willig auf den Boden und die ganze Versammlung forderte einstimmig, daß ich un- bedingt einen Platz auf einer Matratze erhalten müsse. Ich mußte nachgeben, sonst wäre in die Zelle keine Ruhe gekommen.——
Und zu meiner Schande muß ich gestehen, ich bin in den zehn Wochen auf Zelle 27 niemals auf dem Fuß- boden gelegen. Dieses„Recht“ wurde mir gewaltsam verweigert.———
So begann meine erste Nacht im Gefängnis. Schlafen konnte ich nicht. Abgesehen davon, daß ich so eingekeilt
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