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Als Priester im Konzentrationslager : meine Erlebnisse in Dachau / Pfarrer Leopold Arthofer
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auf in der hellerleuchteten Aufnahmskanzlei der Obhut der Polizei übergeben wurde.

Mir schien der Ton, mit dem der Gestapobeamte den diensthabenden Polizisten über meinen Fall kurz infor­mierte, sehr herrisch, auf keinen Fall aber kollegial zu sein. ,, Also, sperren Sie ihn ein, Heil Hitler!" Damit ver­schwand er und hat hoffentlich den Beginn des Kinos um acht Uhr abends noch erreicht.

Der Polizeibeamte sah mich fast etwas verlegen an: ,, Also, schon wieder ein Pfarrer?" Er legte ein Formu­lar auf den Tisch, putzte sich die Brille und rief dann durch die offene Tür einen jungen Beamten: ,, Sie, kom­mans zu mir, wir haben da noch einen Zugang, schaun S' nach, auf welcher Zelle noch am meisten Platz ist!" ,, Ein Pfarrer ist's- von Kronstorf , nicht wahr?" Ich beantwortete alle an mich gerichteten Fragen in der mir nun als Häftling zustehenden Bescheidenheit und nahm mir vor, nichts Überflüssiges zu sprechen. Auch mußte ich Handtasche, Mantel, Hut, Taschenmesser und Hosenträger abgeben. Letztere, von denen ich mich nur mit Widerstreben verabschiedete, deswegen, wie man mir sagte, damit ich nicht Selbstmord begehen könnte. Da wurde die Amtshandlung auf einmal durch eine laute Stimme aus dem Hintergrund gestört: ,, Ja, um Him­mels willen, das is jadas san ja Sie, Herr Pfarrer Arthofer!"

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Ich drehte mich zur Seite und sah einen Mann in Sträflingskleidern neben mir stehen, den ich sofort als einen ehemaligen Insassen der Strafanstalt Garsten er­kannte: ,, Ja, der U......, wie kommen denn Sie da her­ein?" ,, Wia i da einakumm, das ist sehr leicht, Herr Hochwürden! Aber Sie? Pfarra sperrns ein, sag i Ihna, das ist eine Schweinerei, diese Ba

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,, Verschwinden Sie, U......, aber sofort!" donnerte die Stimme eines Beamten.

,, Da hört sich doch alles auf!" räsonierte es hinter mir noch weiter ,,, eine Impertinenz, sag ich Ihnen, wo kom­

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