wort auf unsere Fragen und läßt uns die Fragen so stellen, daß der Glaube eine Antwort hören kann. So heißt für uns Christen beim Jahreswechsel die Frage nicht: Was steht vor uns im neuen Jahr und was bringt uns das neue Jahr? sondern: Wer steht vor uns im neuen Jahr und aus wessen Händen empfangen wir die kommende Zeit? Die Antwort lautet: ,, Siehe ICH bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende." Er will sich uns auch heute abend wieder in den geweihten Zeichen Brot und Wein zu eigen schenken. Wir dürfen die Verheißung mitnehmen, daß der Herr unseres Lebens und der Heiland unseres Herzens auch der Hirte unserer Heimfahrt wird.
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Ob sich das Tor zur Welt im kommenden Jahr für uns öffnet, wissen wir nicht wir haben es bei jedem Jahreswechsel gehofft, aber daß das Fenster zum Himmel immer offen steht, das wissen wir. Wie oft haben wir nicht vom Dachauer Himmel gesprochen, der mit seiner Farbenpracht die Maler immer wieder angezogen hat, ihn zu malen, und der uns besonders abends über einer Welt aufleuchtete, die grau und grausam ist. Aber wir wissen noch um einen Dachauer Himmel, den Gott uns in seinem Wort zeigte, besonders dann, wenn Leid und Leben uns schwer gepackt haben. Wir durften es in der Vergangenheit sehen, wir dürfen es in der Gegenwart fühlen, und das Wörtchen ,, Siehe" weist uns in alle Zukunft.
,, SIEHE ICH BIN"; der Sohn, mit dem Vater eins in der Hirtentreue, läßt das ,, ich bin" aufklingen durch die Jahrtausende. Dies ,, ich bin" steht da von Beginn der Schöpfung, es steht am Berge Sinai bis zu der Stunde, da dieses ,, ich bin" unser Fleisch und Blut annahm. ,, Ich bin, der ich bin", nur einer darf so sagen, nur einer darf das I ch betonen und es immer als Subjekt setzen, ohne daß es zur Sünde wird.
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