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hütet, schläft noch schlummert nicht, sondern war stets an unserer Seite. Der Herr ist bei uns gewesen alle Tage des vergangenen Jahres, das ist der Jahresabschluß, den wir in dieser Stunde dankbar tätigen wollen.
Wir, die wir den 1. Januar hier erlebten, wissen noch um den schneebedeckten, klaren Neujahrstag, der unter der Losung stand: ,, Siehe ich breite über Jerusalem Frieden aus wie einen Strom." Wenn auch das Ende des Krieges nicht kam, so durften wir doch in allem Getümmel seinen Frieden schmecken, in den eisigkalten Januartagen, in den Stürmen und Aufregungen des Frühlings und in den hungrigen, heiBen Sommerwochen. An jedem Morgen stand sein Wort aus Losung und Bibellese vor uns und kündete von seiner Treue, die alle Morgen neu ist. Wie viele von uns haben im vergangenen Jahr in der Todeslinie gestanden und wissen es dankbar zu rühmen, daß gerade in diesen Stunden der Fürst des Lebens uns sein lebensschaffendes Wort offenbarte, und daß wir wachsen durften im Lande unseres Elends.
Wie er nun alle Tage bei uns war, so ist er auch heute in der letzten Stunde des Jahres bei uns, und wir dürfen in der Unruhe und Schwere der Zeit zu ihm aufblicken. Er legt uns die Heilandshand auf das unruhige Herz und stillt die Tränen und das Sehnen. Er verbindet und vereinigt uns in seiner Liebe mit unseren Lieben, von denen wir durch Mauer und Draht getrennt sind. Er läßt alle Brüder in seinem verklärten Licht vor uns treten, die uns das Jahr genommen hat: Bruder S., der uns in der Predigt nach Neujahr den HERRN zeigte als den, der da hilft auf der Flucht und in der Wüste;-Bruder B., der uns zum Jahreswechsel das Wort des Psalmisten kündete: ,, Wir bringen unser Leben zu wie ein Geschwätz";- Bruder Ri., den stillen und aufrechten Dulder. Der HERR, der nun bei uns ist, gibt uns auch Ant
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