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K. WALTER
DER NEUE ANFANG
Predigt am Totensonntag 1944
Offenbarung Joh. 21, V. 1-5.
,, Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde verging, und das Meer ist nicht mehr. Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabfahren, bereitet als eine geschmückte Braut ihrem Mann. Und hörte eine große Stimme von dem Stuhl, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen; und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen; und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Stuhl saß, sprach: siehe, ich mache alles neu. Und er spricht zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiß."
,, Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde", so beginnt die Heilige Schrift; und sie schließt damit, daß Gott einen neuen Himmel und eine neue Erde schafft. Auf dem ersten Blatt der Bibel steht geschrieben: ,, Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut"; und auf ihrem letzten Blatt heißt es: ,, Das Erste ist vergangen."
,, Siehe da, es war sehr gut", und muß dennoch vergehen? ,, Siehe da, es war sehr gut", bis der große Drache, die alte Schlange, die da heißt der Teufel und Satanas, der die ganze Welt verführt", über die Menschen Macht gewann und sich erhob zum Fürsten dieser Welt. Seitdem herrscht die Sünde zum Tode; seitdem kann der Teufel frech höhnen und siegessicher prahlen, wie Goethe in seinem Faust den Mephisto sprechen läßt: ,, Denn alles, was entsteht, ist wert, daß es zugrunde geht; drum besser wär's, daß nichts
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