G. L. BOU MAN, Hardenberg- Holland
EIN' FESTE BURG
Morgenandacht, gehalten am 31. Oktober 1944
Psalm 46.
„ Ein feste Burg ist unser Gott", so sang Luther in den bangen Tagen des Reformationskampfes, an dessen Anfang wir heute wieder denken. Es war der 46. Psalm, der unseren Reformator zu diesem Kampflied inspiriert hat. ,, Ein feste Burg ist unser Gott." ,, Gott ist meine Zuwir versicht und Stärke." Und dreimal der Refrain glauben jedenfalls, daß er auch nach dem vierten Vers gestanden hat, und daß er ausgefallen ist dreimal: ,, Der Herr Zebaoth ist mit uns; der Gott Jakobs ist unser Schutz."
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In diesen Worten der Gewißheit verbarg sich Martin Luther , als die Drohung des Feindes sein Leben so sehr beengte. Das war es, was er brauchte in diesen schweren Tagen. Gott seine Zuversicht und Stärke, sein Schutz, seine Hilfe in den großen Nöten, die ihn betroffen hatten!
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zerbrich brennt.
Aber auch noch eine andere Ursache hat den Reformator zu diesem Psalm hingezogen. Der Gott, von dem der Psalmdichter spricht, ist nicht der liebe, gütige Gott, wie er insbesondere im vorigen Jahrhundert uns so oft gezeichnet wurde. Nein, der Gott des Psalmdichters ist der Gewaltige, der Erhabene, die Majestät, die im Himmel thront. So hat Luther Gott empfunden. Er verbarg sich in Schrecken vor Gottes Majestät, er zitterte vor der Gewalt des Heiligen. Luther hat es verstanden, was der Psalmdichter hier sagt:", , Wenn Gott sich hören läßt, so muß das Erdreich vergehen. Die Reichen müssen verzagen und die Königreiche fallen."( v. 7). Gott sitzt im Regiment,
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