DrMHLOSCH BITS@eH
UNSERE ZEUGENPFLICHT
Morgenandacht am 9. Mai 1945
Phil. 1, 27—2, 4
„Wandelt nur würdig dem Evangelium Christi, auf daß, ob ich komme und sehe euch oder abwesend von euch höre, ihr stehet in einem Geist und einer Seele und samt uns kämpfet für den Glauben des Evangeliums und euch in keinem Weg erschrecken
lasset von den Widersachern, welches ist ein Anzeichen, ihnen
der Verdammnis, euch aber der Seligkeit, und das von Gott . Denn euch ist gegeben, um Christi willen zu tun, daß ihr nicht allein an ihn glaubet, sondern ‚auch um seinetwillen leidet; und
habet denselben Kampf, welchen ihr an mir gesehen habt und
nun von mir höret.
Ist nun bei euch Ermahnung in Christo, ist Trost der Liebe, ist
Gemeinschaft des Geistes, ist herzliche Liebe und Barmherzigkeit,
so erfüllet meine Freude, daß ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig und einhellig seid. Nichts tut durch Zank oder eitle Ehre; sondern durch Demut achte einer den anderen höher-
denn sich selbst, und ein jeglicher sehe nicht auf das Seine, son- dern auch auf das, was des andern ist.“
Es ist immer interessant, etwas von fremden Ländern und
unbekannten Menschen zu erfahren. Darum hören wir auch
gerne etwas über die Philipper und ziehen aus den Worten I
des Apostels Schlüsse auf das Leben in dieser altchristlichen Gemeinde. Das ist aber nicht der Zweck des biblischen Be-
richtes. Die Worte der Heiligen Schrift sind das Wort 4 Gottes, das an uns gerichtet ist, in diesem Augenblick und il
an dieser Stelle, oder wie die Theologen kurz zu sagen pfle- gen: hic et nunc. So wollen wir auch an unsere heutige
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