spät. Was nützt es Maria, daß sie weiß: der Herr hat mich gerettet, wenn der Herr selbst nicht mehr da ist?
Ihr Glaube kann nur Erinnerung sein. Erinnerung, die immer kraftloser wird, bis sie bleich und blutarm stirbt. Glaube, der nur Erinnerung ist! Wir können ihn schmücken mit großen Worten, aber am Ostermorgen wird er gerichtet. Mit diesem Glauben sind wir doch die elendsten unter allen Menschen. Und Maria ist das Bild dieses tiefen Elends: Sie steht draußen beim leeren Grabe und weint.
Ja, soll sie nicht weinen? Alles ist tot. Maria weint und will sich nicht trösten lassen, denn es ist aus mit ihr. Maria hat den Herrn gesucht und den Tod gefunden. Die letzte Hülle ist weggerissen. Da liegt das nackte Leben mitten in dem Tod. ,, Mitten wir im Leben sind mit dem Tod umfangen." Schrecklicher Ostermorgen! Ein für allemal steht es fest: wir kommen zu spät. Zu spät mit unserer Zuwidmung, unserer Frömmigkeit, unserer Religiosität. Was einmal verspielt wurde, bekommen wir nicht wieder. Am Ende aller unserer Möglichkeiten, aller unserer Anstrengungen wartet das leere Grab, der grinsende Tod. So sieht die Welt ohne den lebendigen Christus aus: da liegen wir noch in unseren Sünden, da sterben wir noch in unserem Elend. Grau und grausam ist der dritte Tag von uns aus. Ein elendes, fürchterliches, tödliches Weinen. Ein Weinen, ohne getröstet zu werden. Das Weinen derer, die draußen stehen.
,, Maria stand vor dem Grabe und weinte draußen." In dieser furchtbaren Lage erreicht uns das Osterevangelium. Gott Lob und Dank! Der Ostermorgen bedeutet für uns nicht das Ende, weil Gott selbst, von sich aus, die große Wende eingeleitet hat. Und wir sollen heute hören, wie es von der anderen Seite herkommt: mächtig, herrlich, wunderbar.
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