des Todes, die so unheimlich über diese Erde schreiten, mehr glauben als Ihm, der von den Toten auferstanden ist, wenn wir mitten in dem Bankrott dieser Welt auch noch sozusagen unsere eigene Partei bilden wollen, anstatt auf die Seite des lebendigen Christus zu treten.
Der Tod bleibt der Feind, der letzte Feind, das ist wahr; aber nicht wir sind geschlagen von ihm, sondern er ist geschlagen von dem, der als der Auferstandene über Tote und Lebendige Herr ist, und vermag uns nichts mehr zu tun, kann uns nicht mehr scheiden von der Liebe Gottes , nachdem Christus am Kreuze die Macht der Sünde besiegt und in seiner Auferstehung den Tod überwunden hat.
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Ach, wir fürchten uns noch vor dem Tode und allen seinen dunklen, unheimlichen, unerkennbaren Gestalten. Aber wir müssen uns nicht fürchten! Es ist damit so wie mit den Kindern, die auf dem Hofe den bösen Hund gewahr werden, der an sie heran will, und vor dem sie sich fürchten und schreien in ihrer Angst, bis die Mutter im Hause das Fenster auftut und zu den Kindern hinausruft: Ihr müßt euch nicht fürchten, der Hund ist ja an der Kette!"- Ja, er ist schon an der Kette, der Tod! Christus, der Auferstandene, hat ihn gefangen geführt und an die Kette gelegt; und nun tobt und reißt er an der Kette und bleibt der böse Feind bis zum jüngsten Tage, der uns überall bedroht und immerdar Unheil tut. Aber die Macht ist ihm genommen!
Oder wie wenn mir nach langer Gefangenschaft und nach langem, vergeblichen Warten gesagt wird: ,, In drei Tagen wirst du frei!" dann bin ich die drei Tage zwar immer noch ein Gefangener, und die Gefängnismeister sind immer noch über mir und können mich immer noch quälen; aber ich fürchte mich nun nicht mehr; denn das alles trifft
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