steht fest auf der Erde und sieht wie sein Werk wächst. Er ruht nicht, bis wieder ein Abschnitt erreicht ist, und weiß dann nicht genug seinen Geist zu rühmen, seine Kraft, seinen Willen. Und dann geschieht das Entsetzliche, das auch nur in Erwägung zu ziehen schwerstes Delikt war: Das Werk gerät ins Wanken, das Werk stürzt zusammen, und der Mensch stürzt mit ihm. Der Titan wird irre an sich und am Leben. Und wenn ihm das leibliche Leben bleibt, so bleibt ihm auch dies Irregewordensein als ein permanentes Irresein. Sein Leben ist nur noch Vergangenheit. Im Wahnsinn endet der Titan sein Werk.
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Doch wir haben Grund genug, nicht nur auf die andern zu blicken. Das Schöpfer- sein- wollen des Menschen haftet eben uns allen an. Ist es nun der Stolz auf die Familie, die, gesund und in gutem Geiste erzogen, uns Ehre macht, ist es der Stolz auf unsere" Gemeinde, bei der wir allzuleicht vergessen, daß Christus selbst der Erzhirte Seiner Herde sein will, ist es der Stolz auf unsere Predigten, die wir gerne als geistiges Produkt in der Reihe der menschlichen Kulturschöpfungen aufgeführt sähen, wo sie doch bestenfalls durch den Hl. Geist gewirkt sind, wenn sie nicht menschliches Machwerk bleiben, ist es schließlich der Stolz auf unsere Gewandtheit oder Brutalität oder sonstige Unverschämtheiten, dank deren wir uns im Leben Geltung zu verschaffen vermögen, oder gar der Stolz auf unsere pharisäische Frömmigkeit, wir müssen uns die Augen öffnen lassen für das Urteil Gottes, das über unserem Schöpfersein- wollen ausgesprochen ist: ,, Wenn ihr von diesem Baume esset, werdet ihr sterben."
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Ja, der Mensch vergeht, doch nicht nur das: er verfällt. dem Gericht, und sein Werk, das er für vollendet sieht, zerbricht, zerfällt zu Staub, wird vernichtet.
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