Schrift geweissagt hatte. Das mußte geschehen, die Schrift. mußte erfüllt werden, erfüllt werden bis in ihre Einzelheiten hinein. ,, Meine Kräfte sind vertrocknet wie eine Scherbe, und meine Zunge klebt an meinem Gaumen, und du legst mich in des Todes Staub"( Psalm 22, v. 16); des Vaters Wille mußte vollbracht werden, welcher seinen eingebornen Sohn opfern wollte zur Rettung der verlorenen Welt. Darum mußte Christus auf sich nehmen und durchtragen das Leiden des Fleisches und den Kelch des Leidens bis zum Grunde trinken. Darum hat er auch den Betäubungstrank, der ihm unmittelbar vor der Kreuzigung gereicht wurde, abgelehnt: er wollte die ihm vom Vater befohlene Menschenqual nicht in einer gnädigen Betäubung versenken, er durfte und er wollte sich nichts ersparen, was selbst im äußersten Falle wohl einmal Menschsein heißen könnte, auch hier gebührte ihm, wie einst in der Taufe durch Johannes, alle, ja alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Aber nachher, am Kreuze in seiner äußersten Qual, und da er wußte, daß schon alles vollbracht war, des Vaters Wille getan und die Schrift erfüllt und die Schatten des Todes nahegerückt, da durfte er an der Barmherzigkeit teilhaben, die auch sonst der gequälten Kreatur gegönnt wurde: ,, Da stand ein Gefäß voll Essig. Sie aber füllten einen Schwamm mit Essig und legten ihn um einen Ysop und hielten es ihm dar zum Munde." Und er nahm den Essig. So erfüllte in allem der Sohn den Willen des Vaters.
Das aber war der Wille des Vaters, daß das Wort Fleisch ward, wirklich Fleisch. Gott , der da wohnt in einem Licht, da niemand zukommen kann, wäre in seiner unnahbaren Heiligkeit und Gerechtigkeit uns ewig fern und fremd geblieben; darum kam er in seinem Sohne zu uns auf die Erde und wohnte unter uns und wurde einer von uns, unser
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